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Sommertour August 2017

 

Eine Woche Urlaub – in den Sommerferien – haben wir bekommen, und in diese Zeit fiel zum Glück zumindest mal der Dolomitencup. Also hieß unser Ziel diesmal zunächst Südtirol.

Am Samstag, 12.8. ging es früh um 7 Uhr los, damit wir möglichst vor den Einkaufsfahrern an Köln vorbei wären. Es lief auch weiter gut, auch durch die eine oder andere Baustelle (gibt ja nicht so viele davon in Deutschland – haha). Da für die Strecke ab Memmingen quasi bis über den Fernpass hin Stau und Kolonnenfahren angekündigt war, tankten wir bereits kurz hinter Ulm (bei normaler Verkehrslage wären wir bis hinter die Grenze gekommen). Memmingen ging auch besser als befürchtet, doch hinter Nesselwang ging es los, d.h. es ging nichts mehr. Stau, Stillstand, Blockabfertigung vor dem Tunnel Füssen und dann in der Kolonne über den Fernpass. Fernpass? Hab ich nichts von gesehen... Danach aber ging es besser, und wir kamen fast störungsfrei über den Brenner und bis nach Egna / Neumarkt. Ehe wir zur Unterkunft fuhren, haben wir uns mal schnell an der Eishalle umgeschaut...

Würth ArenaWürth Arena Danach Einchecken, Gepäck aufs Zimmer, Kühlschrank angeschlossen – und schon ging es zum Spiel Nürnberg gegen den EV Zug. Bevor der Puck fiel, kam uns das Fanzelt mit dem Schwenkgrill gerade recht. 5 € für ein „Rollbratenbrötchen“ (das dann eher gegrillter Bauch war, aber lecker) war schon eine Hausnummer, machte aber richtig satt. Dass sich dann während des ersten Drittels (es stand noch 0:0) mehrere deutschsprechende junge Männer um mich rum am Pressetisch breit machten, fand ich dann zunächst nicht so witzig. Detlef hat diese in der Pause dann als Spieler der Augsburger Panther identifiziert – okay... Nürnberg ging 4:1 in Führung, um sich diese noch vom Brot nehmen zu lassen, als der Schweizer Vizemeister im Schlussabschnitt aufdrehte und das Spiel noch ausgleichen konnte. Im Penaltyschießen schließlich hatten die Schweizer die Nase vorn. Nach dem Spiel gab es noch ein Bierchen an der Bar in unserer Pension, und wir konnten unsere „Tagesarbeit“ schon einmal hochladen.

Das Zimmer ist geräumig, das Bett ziemlich bequem. Schade nur, dass das Zimmer in westliche Richtung liegt, die aufgehende Sonne also voll rein schien. Und auf dem umlaufenden Balkon bereits geraucht wurde, was dann schön ins Zimmer zog.

 

Sonntag, 13.8.

Gespannt begaben wir uns zum Frühstück – von einem ersten Aufenthalt in Norditalien vor ein paar Jahren hatten wir hier keine großen Erwartungen – aber oh Wunder: der Kaffee war genießbar und auch das Brot! So gestärkt machten wir uns zum Sightseeing auf – Bozen stand heute auf dem Plan.

Die Eishalle fanden wir direkt nach dem ersten Kreisverkehr, aber leider war hier nicht einmal Training. In der Stadt fanden wir Platz in einer zentralen Tiefgarage (den ziemlich gesalzenen Preis haben wir erst nachher realisiert) und konnten unseren kleinen Stadtrundgang machen. Warm war's, die Sonne schien vom Himmel! Als wir genug gesehen und genug vom Pflastertreten hatten, kehrten wir in einer Pizzeria ein, die eine große Terrasse bot. Eine leckere Pizza gegen den Hunger und ein großes Wasser gegen die Hitze, danach ging es uns wieder gut, und es wurde Zeit, dass wir nach Egna zurückkehrten, denn heute ging es schon nachmittags los. Nachdem wir mehrfach „um den Block“ gefahren waren – das benachbarte Freibad hatte natürlich auch noch Betrieb! - und wir schon bald aufgegeben hätten, fanden wir dann doch einen regulären Stellplatz für unser Gefährt und konnten zum Eishockey.

Turniersieger beim diesjährigen DolomitenCup: EV ZugTurniersieger beim diesjährigen DolomitenCup: EV ZugZunächst musste Nürnberg mit ihren lauten Fans im Rücken gegen den Französischen Meister GAP bestehen, was trotz erneuter Führung ebenfalls nicht gelang. Abends kam es zum Finale zwischen Augsburg und Zug. Für die Vorbereitung ein ansehnliches Spiel (wie die anderen beiden vorher auch) mit hohem Tempo. Am Ende reichte es für die Panther dann nicht zum Sieg, und sie mussten den Pokal an die Schweizer weitergeben.

 

Montag, 14.8.

Nach dem Frühstück hieß es schon wieder aufbrechen. Zunächst war es bedeckt, was aber für die Fahrt nicht das schlimmste ist. Es ging nach Meran, hier wollten wir kurz ins Zentrum und uns dort umsehen. Was wir nicht bedacht hatten, war der auch hier in den Städten gegenwärtige Montags-Wahnsinn, d.h. man quälte sich im Stau von Ampel zu Ampel – und verlor Zeit und vor allem die Lust auf Parkplatzsuche und Besichtigung. Also dann doch wieder den Schildern raus aus der Stadt gefolgt und den Weg zum Timmelsjoch eingeschlagen.

auf dem Timmelsjochauf dem TimmelsjochEine geraume Zeit fuhr noch ein LKW vor uns, der aber in der gefühlt fünften Ortschaft endlich die Straße freigab. Irgendwann kamen auch die Beschränkungen erst für 40-Tonner, dann für Busse und schließlich auch für Gespanne und alles über 3,5 to. An der Mautstelle den Obolus entrichtet, und los ging der Spaß. Ab und zu wurde man nur noch von verwegenen Motorrädern überholt oder musste an Extremsportlern auf dem Fahrrad vorbei. Oben angekommen bot eine kleine Pause eine schöne Sicht auf das, was schon geschafft war (italienische Seite) und das, was noch vor uns lag (österreichische Seite). Anschließend ging es kurz auf die Autobahn, die wir aber hinter Landeck schon wieder verließen, um ins Paznauntal zu fahren. Sieht im Sommer ja irgendwie ganz anders aus als im Winter, wenn hier der Skizirkus abgeht! Aber in den letzten 30 Jahren hat man einige Tunnels auf der Strecke gebaut. Hinter Galtür kam dann die Strecke, die im Winter gesperrt ist, die Silvretta Hochalpenstraße (auch wenn diese in absoluten Metern weit niedriger ist als das Timmelsjoch).

Silvretta StauseeSilvretta StauseeAm Stausee legten wir unsere „Mittags-“Pause mit einer kleinen Brotzeit ein, natürlich wieder auf der Terrasse mit Blick auf den See und den höchsten Berg des Gebietes (Piz Buin, gute 3300 m hoch). Gestärkt ging es an die Abfahrt durch 26 Kehren – unterwegs kreuzten nur mal Kühe oder Schafe die Straße. Nach einer weiteren kurzen Autobahnstrecke erreichten wir unser nächstes Etappenziel – Dornbirn, wo wir uns für die kommenden 4 Nächte im „Bethlehem“ eingemietet hatten, einem kleinen Gasthof mit schönem Biergarten. In selbigem genossen wir einen ruhigen Abend beim leckeren Schnitzel.

Auch hier haben wir ein schönes großes Zimmer erwischt, und die benachbarte Kirche störte unseren Schlaf zum Glück nicht.

 

 

Dienstag, 15.8.

Auch hier gab es ein kleines Frühstücksbuffet, allerdings war uns der Kaffee viel zu stark, und auch die Brötchen waren eher aufgebacken als lecker und frisch. Nun, für einen Start in den Tag reichte es aber. Da wir auch hier in der Umgebung ein paar Eishallen erkunden wollten, hatten wir schon zwei weitere Spiele herausgefunden. Doch zunächst wollten wir etwas die Umgebung erkunden, und da kam uns die Seilbahnfahrt zum Hausberg „Karren“ mit anschließendem Spaziergang in eine Schlucht (1 ¼ h) ganz recht. Was wir nicht bedacht hatten:

es war auch im Wald ziemlich heiß und wir völlig aus der Übung, sodass wir nach dieser Wanderung ziemlich platt waren und ausgepumpt auf den Bus warteten, wo es nicht einmal einen Schattenplatz oder eine Bank an der Haltestelle gab.Damit war eine weitere Besichtigung heute erst einmal aufgeschoben, und wir mussten uns ausruhen, bevor es abends in die Schweiz ging, wo wir in Herisau ein Eishockeyspiel guckten.

 

 

 

Mittwoch, 16.8.

Heute wollten wir mal an den Bodensee und hatten uns als Startpunkt Konstanz ausgesucht. Natürlich war es schon bald wieder Mittag, die Sonne brannte wieder vom Himmel.Trotzdem war die Sicht vom Kirchturm teilweise diesig. Und auch sonst fanden wir es in der Stadt nicht so überragend schön. Ein Blick noch auf die andere Seite der Grenze, in die Bodenseearena in Kreuzligen.

Arbon / CHArbon / CHAber leider war auch hier die Halle geschlossen und auf dem Außenfeld noch kein Eis. Auf dem Rückweg fuhren wir auf Schweizer Seite am Seeufer entlang und sahen uns noch die Kleinstadt Arbon an, die ganz schnuckelig war. Nachmittags konnten wir in Romanshorn ein Nachwuchsspiel anschauen.

Ehe wir wieder über die Grenze waren, kamen wir – eher zufällig – an einem Hundertwasserhaus vorbei, das im Reiseführer erwähnt war (den Ort hätte ich im Leben nicht gefunden, wenn ich ihn gesucht hätte). Auf dem Rückweg lag das „Corfu“, also augenscheinlich ein Griechisches Restaurant auf dem Weg, und wir speisten wie erwartet sehr gut (wir hatten schon länger vor, mal wieder Griechisch essen zu gehen). Den Abend ließen wir im „heimischen“ Biergarten ausklingen.

 

Donnerstag, 17.8.

Für heute hatten wir uns nochmals den Bodensee vorgenommen, und zwar von der Wasserseite. Wir liefen durch Dornbirn (am schön bemalten Rathaus vorbei) zum Bahnhof, wo in ca. 15 min. Abstand die Züge nach Bregenz und teilweise auch nach Lindau abfuhren. Uns reichte erst einmal Bregenz. Auch heute brannte wieder die Sonne vom Himmel, als wir in Bregenz ankamen. Ein kleines Stück durch die Innenstadt – okay, ganz nett. In die Oberstadt sind wir nicht mehr gelaufen, lag unser Augenmerk doch eher auf der Schifffahrt nach Lindau rüber.

Es sollte auch in 15 Minuten ein Schiff gehen, und an der Anlegestelle war eine lange Warteschlange (das nächste wäre erst wieder in 2 Stunden gefahren!). Schade nur, dass man außer diesen 15 Minuten bald weitere gut 30 Minuten warten musste, bis das verspätete Schiff endlich kam – das alles in der prallen Sonne stehend, nicht so schön! Es passte aber die ganze lange Warteschlange auf das Schiff, denn umgekehrt stiegen fast alle vorigen Fahrgäste aus. Wir fanden einen schönen Platz vorne auf dem oberen Deck und ließen uns den Wind um die Ohren wehen.

Lindau HafenLindau HafenLeider war es nur eine recht kurze Fahrtstrecke, sodass wir nach ca. 30 Minuten wieder Land unter den Füßen hatten. Zunächst genossen wir mit Blick auf die Hafeneinfahrt ein kühles Getränk und „befragten“ unseren Reiseführer nach der besten Route über die Insel.

Busfahrer möchte man in Lindau nicht sein...Busfahrer möchte man in Lindau nicht sein...Dann sahen wir uns die Altstadt von Lindau an – und fanden sie richtig nett! Zwischendurch landeten wir in einer ganz kleinen Pizzeria zu einem Imbiss. Am späten Nachmittag fuhren gleich drei Schiffe im Abstand von nur 30 Minuten, und diesmal kam das von uns gewählte Schiff auch ziemlich pünktlich – leider war es nicht einer der Raddampfer, die wir hier am Hafen bereits beobachtet hatten.

Vom Hafen in Bregenz ging es direkt zum Bahnhof, die Bahn hatte ein wenig Verspätung, aber in kurzer Zeit waren wir zurück in Dornbirn. Nach viel Laufen war uns nicht mehr, der Bus kam auch gerade, also ließen wir uns zur Pension fahren. Den Abend ließen wir – natürlich – im Biergarten ausklingen.

 

 

 

 

Freitag, 19.8.

Letztes Frühstück, ein Teil des Gepäcks war bereits im Auto verstaut. Wir zogen weiter, und unsere nächste Station hieß St. Gallen in der Schweiz. Die DEG hatte ein Testspiel in Wil, ca. 30 Min von St. Gallen entfernt, und wir hatten uns für eine Nacht in der dortigen Jugendherberge eingemietet – im Hinterkopf die Erfahrungen aus Zug: „die Jugendherbergen in der Schweiz sind toll“... Naja, für die in St. Gallen galt das nicht so ganz.

In der Appenzeller Schaukäserei wird der Käse regelmäßig in Lake gewendetIn der Appenzeller Schaukäserei wird der Käse regelmäßig in Lake gewendetErst aber führte uns unser Weg weg vom Bodensee weiter ins „Hinterland“ - und da war dann auch wieder das Schweiz-Feeling, so von der Landschaft her. Wir fuhren nach Appenzell, d.h. erst ins Appenzeller Land und schauten uns in der Schaukäserei um. Anschließend noch in den kleinen Ort Appenzell. im netten Örtchen Appenzellim netten Örtchen Appenzell

Als wir danach den Weg zur Jugendherberge fanden (nicht ganz einfach beim ersten Mal), war es eigentlich noch zu früh. Allerdings suchten wir lange nach einem Parkplatz, ehe wir an der (noch verschlossenen) Tür der Jugendherberge den Hinweis auf die fünf Parkplätze der Herberge fanden, die ein paar Straßen weiter den Berg rauf waren (ich war mit dem Gepäck auf der Terrasse geblieben). Endlich kam die Hausmutter, und wir konnten einchecken. Der Parkplatz kostete mal eben 7 CHF, und auf meine Nachfrage, ob wir denn einen der fünf Plätze sicher hätten, auch wenn wir erst nachts wieder zurück wären, wurde mir versichert, dass das gar kein Problem sei.... Bettwäsche gab es auch (aber keine Handtücher, stellten wir jedoch erst abends und im Zimmer fest). Das Zimmer war klein und fühlte sich feucht an, die Bettsachen auch. Ein Waschbecken im Zimmer, eine (!) Steckdose, eine Dusche. Die Toilette im Stockwerk drüber... Internet funktionierte auch nicht im Zimmer oder zumindest mega langsam. Egal – Betten bezogen und los zum Testspiel in Wil.

Von Presseakkreditierung hatte man am Einlass der Halle noch nichts gehört, Karten waren jedenfalls nicht hinterlegt. Aber wir kamen dann trotzdem rein. Und trafen auf einige bekannte Gesichter aus Düsseldorf. Nette kleine Halle! Die DEG zeigte auch ansehnliches Hockey, das sie erfolgreich in einen Sieg gegen den Schweizer Erstligisten Kloten Flyers ummünzen konnte. Aber es sind viele viele neue Gesichter und Namen im Team, das wird noch etwas dauern, bis man mit denen vertraut ist. In der Dunkelheit fanden wir nach dem Spiel zur Jugendherberge zurück, aber – oh Wunder – keinen Parkplatz! Auf diesen 5 für die Jugendherberge reservierten Plätze standen zwar nur 4 PKW, aber wie! Es hätte gerade ein Zweirad dazwischen gepasst, danke! Daneben waren noch 2 Busplätze ebenfalls zur Jugendherberge gehörig, dann haben wir uns eben darauf gestellt (um 23 Uhr wird wohl kein Bus mehr ankommen). Unsere „Arbeit“ aus der Halle hat noch eine kleine Ewigkeit gebraucht, bis wir die hochgeladen hatten, dann sind wir todmüde ins Bett gefallen.

 

Samstag, 20.8.

Die Nacht nicht so wirklich gut geschlafen, dann erstmal unter die Dusche. Da wir die Betten eh wieder abziehen mussten, musste halt mein Betttuch als Handtuch herhalten, das war sogar aus Frottee... Das Frühstück war prima, vor allem gab es richtig leckeres Brot, und auch der Kaffee war lecker – das hat uns dann doch wieder versöhnt ;-) Als wir nach dem Frühstück die Schlüsselkarte abgaben, musste ich an der Rezeption doch Bescheid sagen, dass das mit dem Parkplatz eben nicht geklappt hat. Wobei die Herbergsmutter sich ein wenig verwundert gezeigt hat „jetzt ist hier schon nicht viel los, dann schaffen es die Gäste nicht einmal, vernünftig zu parken. Aber dann hat wohl deshalb ein Gast noch hier in der Einfahrt geparkt....“ Moment – 5 Parkplätze gibt es, für die werden auch Gebühren genommen, 4 Autos standen oben plus unserer auf der Busspur – und dann hat noch ein Gast in der Einfahrt geparkt? Das hört sich doch so an, als hätten die bei 6 Autos die Parkgebühr kassiert?!? Egal, für uns geht die Tour weiter, wir begeben uns auf den erweiterten Rückweg.

Stein am RheinStein am RheinWir kamen über Frauenfeld, aber in der dortigen Eishalle war nur ein offenbar Privattraining im Kunstlauf. Unser nächstes Ziel hieß Stein am Rhein am westlichen Austritt aus dem Bodensee – ein sehr hübsches Städtchen, das wir uns zunächst von oben von der Burg aus anschauten. Es war aber auch wieder richtig schönes Wetter! Auch die sehr verwinkelte Burg war interessant. Im Ort selbst war ziemlich viel los – an diesem Wochenende war großes „Fischessen“, d.h. ein ganzer Straßenzug war abgesperrt und mit Biertischen bestückt, wo man dann 3 oder 4 ausgewählte Fischgerichte aus den „Garküchen“ verzehren konnte. Uns reichte am Ende der Fisch von einer Bude am anderen Ende der Fußgängerzone, wo wir ein kleines Päuschen einlegten.

Der Chef dort erkannte mein DEG-Shirt gleich als solches und gab sich als Fan der Schwenninger zu erkennen – lustig! Wir sind hier immerhin noch in der Schweiz!!!! Aber kurz hinter Stein befanden wir uns dann doch wieder innerhalb der EU und setzten unseren Weg nunmehr ohne weitere Unterbrechung fort. Das nächste Ziel hieß Böblingen kurz vor Stuttgart. Hier gastierte an diesem Wochenende die „Bierbörse“, und passend dazu hatte ich ein super Angebot für das Mercure Hotel dort gefunden, das man eigentlich nicht auslassen konnte. Das ****Hotel liegt in einem kleinen Gewerbegebiet, direkt gegenüber ist ein großer real,- und zusätzlich wird hier an einer Seite des Hotels renoviert oder angebaut – machte also zunächst nicht wirklich viel her (vor allen dürfte es unter Woche auch nicht wirklich ruhig sein hier!). Auf dem Parkplatz standen Fahrzeuge mit Kennzeichen aus ganz Europa, und als wir die Eingangshalle betraten, wussten wir warum. Es stand in der Gegend wohl eine große Hochzeitsfeier an! Von den über die Gänge tobenden Kindern hat man aber zum Glück im Zimmer nichts gehört – eine 2. Tür zum Zimmer hielt diese Geräusche außen vor. Schönes großes Zimmer und Bad.

Da wir ja heute Abend nicht so lange machen wollten, gingen wir schon nachmittags zu Gelände, wo die Bierbörse aufgebaut war. Der Weg außen am „alten Flugfeld“ entlang war nicht wirklich der kürzeste, aber eine andere Adresse für die Veranstaltung hatten wir nicht. Natürlich war die Veranstaltung ganz am anderen Ende... Ein erster Rundgang zeigte uns den einen oder anderen Stand, die wir noch nicht auf den entsprechenden Veranstaltungen im Ruhrgebiet / Rheinland gesehen hatten, und natürlich waren diese auch unsere Anlaufstationen. Daneben gab es frische Kartoffelchips am Spieß oder Langos. Zum Schluss landeten wir in einer Hausbrauerei direkt neben dem Marktgelände, ehe wir durch die Siedlung den wohl kürzeren Weg zum Hotel einschlugen.

 

Sonntag, 21.8.

Heute steht die endgültige Rückfahrt an. Obwohl es schon wieder ein anderes Bett war, haben wir sehr gut geschlafen. So ausgeruht stärken wir uns zunächst ausgiebig am Frühstücksbuffet (der Supersonderpreis enthielt hier auch das Frühstück!) - riesige Auswahl und alles sehr lecker, angefangen wieder beim Brot und frisch gepressten Orangensaft! Die Rückfahrt verlief auch weitestgehend staufrei, und gegen 15 Uhr waren wir wieder zuhause, sodass wir sogar noch die Wäsche anwerfen konnten. Jetzt blieben nur noch knapp 1000 Fotos zu bearbeiten....