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Schottland 16.-24.9.2018

Da wir wieder einmal zu den ChampionsHockeyLeague-Spielen keinen Urlaub bekamen, sind wir auf die Idee verfallen, einen zweiten Versuch zu starten und ein wenig Schottland zu erobern. Natürlich fielen die Testspiele des „Glasgow Clan“ (aka Braehead Clan) gegen deutsche Teams nicht in unseren Urlaubsaufenthalt – das wäre ja auch zu schön gewesen...

Zunächst also eine wunderbare, intensive Vorbereitung, die hauptsächlich aus der Wahl der richtigen Hotels für unsere kleine Rundreise bestand, denn der Flug war schnell gefunden. So kommen denn auch eine Reihe verschiedenartiger Unterkünfte in die Tour.

Los geht es in Edinburgh mit einem kleinen Hotel in einem Siedlungshaus, hier sollen wir (vielleicht) ein Himmelbett bekommen, wenn auch sehr schmal. Da hier nur Stadtbesichtigung mit Öffis angedacht ist (und das Hotel sowieso keinen Parkplatz zur Verfügung stellt), holen wir den Mietwagen erst zwei Tage später am Flughafen ab. Damit geht es dann nach Elgin, wo uns ein „herrschaftliches Haus aus dem 19. Jh.“ - schlossähnlich – erwartet. Danach am Loch Ness vorbei, den „Horgwarttrain“ suchen und schließlich in Oban landen, wo wir wieder in einem Gebäude aus dem 19. Jh. übernachten wollen. Weiter geht es nach Glasgow. Hier entschieden wir uns doch nicht für das „Sherbrook Castle Hotel“, weillt. Kritiken die preiswerteren Zimmer im Anbau / Nebengebäude liegen), sondern buchten uns in einem kleinen Hotel in der Innenstadt ein – gut, lt. Google streetview ist die Umgebung nicht die schönste (der Bahnhof ist fast nebenan), aber innen soll es ganz nett aussehen – und zu den diversen Lokalitäten ist es nicht weit.... Müssen wir nur noch einen günstigen Parkplatz finden (Lage und monitär). Zum Abschluss noch einmal über den Firth of Forth und Unterkunft in Aberdour bezogen: Hier gibt es eine tolle Glaskuppel. Und endlich auch Eishockeyspiele (in Dundee und Kirkcaldy). Und damit ist der Urlaub bereits vorüber, und wir müssen frühzeitig aufbrechen, nochmals über die „Brücke am Tay“ (die eigentlich die Queensferry-Crossing / Firth of Forth ist), um am Flughafen den Mietwagen gegen den Airbus von Eurowings einzutauschen.

Soweit der Plan...

Die Realität sah dann etwas anders aus.

 

Sonntag, 16.9.

Abflug am Nachmittag ab Düsseldorf, einigermaßen pünktlich. Vor der Landung die übliche Ansage „wir beginnen nun den Landeanflug auf Edinburgh.... anschnallen.... blabla“ - und der Nachsatz „bei einer Evakuierung muss das Handgepäck in der Ablage bleiben“ oder so. Schon ein wenig irritierend.Anflug auf Edinburgh
Anflug auf Edinburgh

Als wir gelandet sind, stehen die ersten natürlich schon auf, und aus dem Lautsprecher kommt ein etwas genervter Kapitän „bitte bleiben Sie auf Ihren Sitzen, bis wir unsere endgültige Position erreicht haben“. Und das dauerte und dauerte und dauerte. Schließlich ließ sich der Kapitän wieder vernehmen (und man wusste, warum er eben so sauer geklungen hatte): „wir haben uns angemeldet und müssen jetzt warten, bis uns jemand an die im übrigen freie Position winkt. Wenn wir Glück haben, bringt der sogar gleich die Treppe mit“! Nunja, irgendwann durften wir dann den Flieger verlassen, Gepäck kam nach einiger Zeit auch, den Bus fanden wir auch und ratzfatz waren wir am Haymarkt. Von dort waren es wenige Schritte zur Unterkunft. Wir werden ins Nebenhaus gebracht, haben das Zimmer im 2. OG (ohne Aufzug). Aber das Zimmer geht nach hinten raus (= ruhig), Bett und Zimmer sind größer als befürchtet, und die bestellte 2. Decke liegt auch schon bereit – das ist doch schon klasse.

unser Domizil in Edinburgh: the Lairgh Hotelunser Domizil in Edinburgh: the Lairgh Hotel

Inzwischen ist es 20 Uhr, und wir sollten uns mal zum Abendessen begeben, da war doch in der Nähe ein ungarisches Restaurant... Adresse gefunden, aber Restaurant leider „geschlossen, Renovierung“. Dann muss das Pub nebenan dran glauben. Nett gesessen und gegessen, auch wenn der Tisch ziemlich klebt (was aber auf viele Pubs zutrifft, wie wir später noch feststellen).

 

Montag, 17.9.

Nach einem guten Frühstück („full cooked scottish breakfast“) machen wir uns per pedes auf in die Atstadt. Leider ist es bedeckt und regnerisch. Über Princess Street ins Kaufhaus Jenners – wir hätten dieses Traditionskaufhaus schon etwas größer (wie Galleries Lafayette) erwartet – und die North Bridge hin zur Royal Mile.Kaufhaus Jenners
Kaufhaus Jenners

Schließlich landen wir am Castle, wo leider noch zum Teil die Tribünen vom Tattoo stehen bzw. gerade im Abbau begriffen sind. Daher gibt es vom Castle, das ja oberhalb der Stadt thront, keine wirklich guten Fotos auf die Stadt runter, schade.

Im Schloss gibt es einiges zu sehen, doch teilweise sind die Räume sehr eng und daher voll, z.B. das Zimmer, in dem Maria Stuart ihren Sohn geboren hat. Wieder in der Royal Mile wollten wir eigentlich noch einer Tour folgen durch die „Closes“, aber da hat der Schotte in uns seinen Geiz gezeigt: 15,50 Pfund pro Nase (!) waren uns dann zu happig, außerdem waren die Füße schon recht müde vor lauter Kopfsteinpflaster. Am Grassmarket haben wir im „Last Drop“ (Henkersmahlzeit) zu Abend gegessen – lecker!

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 18.9.

Ob das Wetter heute einen Aufstieg auf den 

Calton Hill lohnt? Ein Tagesticket der hiesigen Verkehrsbetriebe kostet gerade 4 Pfund, also braucht man nicht ganz so weit laufen ;-) Aber die Sicht von oben ist aufgrund des Wetters leider doch nicht so toll, schade. Tja – ob sich die Fahrt nach Queensferry dann überhaupt loht, die wir für heute angedacht hatten? Naja, auf dem Wasser ändert sich das Wetter ja schnell, also zum Waverley Bahnhof und am Automaten versucht, ein entsprechendes Ticket zu bekommen. War aber offenbar der falsche Automat.... Nun, jedenfalls haben wir in Queensferry South den Weg zum Anleger gefunden und uns dann doch für die Bootsfahrt entschieden, trotz sehr unbeständigem Wetter.

 Die Fahrt war interessant und auch lustig, wir hatten alle Wetter, nur Schnee fehlte noch.... Haben eine Insel mit Ruine, eine mit Gartenzwergen gesehen, eine Bohrinsel, einen Leuchtturm, eine ganze Reihe Seehunde und natürlich die 3 Brücken über den Firth of Forth gesehen – im Schatten, mit üblen Regenwolken und dann auch noch mit Sonne!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Rückweg zur Bahnstation noch eben im Queensferry Inn gestärkt: dieses ist empfehlenswert, hat auch Zimmer (und keine klebrigen Tische)!

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 19.9.

Ein letztes Frühstück in Edinburgh, dann müssen wir das Hotel verlassen und im Nieselregen zum Flughafen fahren. Bereits gegen 10 Uhr sind wir dort, begeben uns einen langen aber überdachten Weg zur Car Rental Station. Nümmerchen ziehen – und warten! Es dauert geschlagene 45 Min, bis wir endlich dran sind und um 11 Uhr (statt angemeldet 10:30) unseren Mietwagen bekommen. Dieser steht draußen ganz am Ende, und wir sind schon wieder gut angefeuchtet, als wir den ersten Kreisverkehr falsch herum befahren. Ich behalte das „Navi“ im Handy sowie die Autos auf der falschen Seite im Auge, während Detlef versucht, sich schnellstens an das Fahren auf der falscchen Seite und das Schalten mit Links gewöhnt. Zum Glück haben wir die Flughafenzone und auch das Stadtgebiet schnell verlassen, und danach wird es einfacher.

St. Andrew's CathedralSt. Andrew's Cathedral

Unser erstes Ziel heißt heute St. Andrews, wo wir die Kathedrale besuchen oder zumindest das, was davon noch übrig ist. Der Wind ist aufgefrischt, und man wundert sich, dass die Wände und Türme nicht noch mehr Steine verlieren... Wir wollen weiter über Dundee nach Aberdeen, vorbei an Stonehaven. Dann gibt es einen Stau – und manch einer überholt die stehende Warteschlange. Wir auch – und stellen fest, dass die Warteschlange vor der gesperrten Taybrücke steht. Danke Sturm! Riesenumweg jetzt für uns über Perth. Okay – wird halt umdisponiert und der „direkte“ Weg nach Elgin eingeschlagen, wo unsere nächste Unterkunft wartet. Dann eben kein „pittoreskes Fischerdorf“ (Stonehaven), keine Eishalle Aberdeen...

Unser Hotelzimmer in ElginUnser Hotelzimmer in Elgin

Es ist trotzdem schon fast 18 Uhr, als wir endlich vor dem schlossähn-lichen Hotel stehen (nachdem das Navi uns einen sehr sehr engen „Hohlweg“ zwischen zwei Gartenmauern durch geschickt hatte). Eine etwas gelangweilte Angestellte bringt uns zu unserem Zimmer.

Das Hotel in Elgin; vorne unser roter "George" (Mietwagen)Das Hotel in Elgin; vorne unser roter "George" (Mietwagen)

Dieses ist schon recht nett mit 2 Himmelbetten und tollem Bad, leider aber ebenerdig und mit „Balkontüren“, die sich nur ganz öffnen aber nicht kippen lassen... Auf die Frage, wann das Restaurant öffnet, erfahren wir, dass es im Restaurant nur das Frühstück gibt, auch eine Bar gibt es hier nicht. Zum Essen „irgendwo dort in der Stadt“ gibt es eine Auswahl: orientalisch, chinesisch, pakistanisch, thai... Irgendwo dort sind wir auch lecker satt geworden. Anschließend war allerdings die Eishalle (fast gegenüber vom Hotel) komplett geschlossen, dass wir nicht einmal hineinblicken konnten.

 

Donnerstag, 20.9.

Die Dusche war dann auch nicht toll: das Wasser ließ sich nicht regulieren und kam kochend heiß raus! Also Badezimmer bitte nur angucken, nutzen is nich... Das Frühstück war im Hotel in Edinburgh auch besser. Okay, weiter geht unsere Rundreise.

Elgin Cathedral
Elgin Cathedral

Zunächst jetzt mit Sonne und geöffnetem Gelände wird der Kathedrale (ebenfalls eine Ruine) ein Besuch abgestattet, danach geht es Richtung Inverness, der Hauptstadt der Highlands. Hier besuchen wir die Festung – immer noch recht windig! Und weiter geht es zum Loch Ness und zur Ruine des Urquhart Castle, die wir ebenfalls besichtigten. Gerade auch viel Sonne und kaum Wolken am Himmel!

Urquhart CastleUrquhart Castle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach suchten wir den Jacobite Train (oder auch Horgwarttrain), der natürlich gerade nicht fuhr. So war das Viadukt dann etwas langweilig ohne Zug, der darüber fuhr.

 

 

 

 

 

Danach ging es ohne Verzögerung weiter zu unserer nächsten Unterkunft bei Oban, die wir quasi „just in time“ erreichten. Wir konnten noch eben duschen und waren pünktlich im Restaurant, wo wir für 19:30 einen Tisch reserviert hatten. Das Essen war lecker, und wir konnten in der Lounge noch bei einem weiteren Bier sitzen. Das Zimmer allerdings war sehr, sehr klein: den Koffer konnte man nur öffnen, wenn man ihn auf das Bett gelegt hatte, und anschließend konnte der nur vor der Tür stehen... Dafür aber war die Dusche sehr gut – naja, man kann wohl nicht alles haben. Dass aber nachts ständig irgendwo neben dem Fenster ein Aggregat ansprang, war dann schon wieder ziemlich nervig. Okay, geschlafen haben wir wohl doch irgendwie, dann eben ungewohnt bei geschlossenem Fenster.

Teppichboden-Tartan im Hotel in ObanTeppichboden-Tartan im Hotel in Oban 

Freitag, 21.9.

Heute Morgen fuhren wir nochmals nach Oban, um vielleicht doch noch etwas von der Atlantikküste oder zumindest Fährverkehr zu den Inseln zu sehen.

Danach ging es für uns weiter Richtung Glasgow, am Loch Lomond entlang. Nach einem Abstecher zur Eishalle der Ayrshire Wild (wo wir wieder nicht reinkamen!) und dem Ort Saltcoat mit Wasser aber sonst nix hatten wir keine Lust, noch bei den Eishallen in Irvine oder Kilmarnock ebenfalls vor verschlossenen oder verbotenen Türen zu stehen. Daher nahmen wir den direkten Weg nach Glasgow – okay mit einem weiteren Abstecher zum Braehead-Center, wo wir aber auch keinen Fanshop der dortigen Eishockeymannschaft fanden. Also wieder auf die Autobahn und beten, dass das Navi uns jetzt gut durch die vielen verwirrenden (weil immer noch links) Abfahrten zum ausgewählten Parkhaus bringt.

Die Ausfahrt geht natürlich links ab...Die Ausfahrt geht natürlich links ab...

Richtige Ausfahrt natürlich verpasst, aber Parkhaus trotzdem gefunden – das mit dem „Summer-Special“, denn hier kosten die Parkhäuser gerne 25 £ / Tag (24h)... Von hier sollten es 15 Min. zu Fuß zum Hotel sein. Ich glaube, wir haben länger gebraucht, schon allein, weil die Fußgängerampeln immer ewig auf rot stehen (und wir uns als Touries geoutet haben und tatsächlich bis grün stehen geblieben sind). Schließlich tauchte der Hoteleingang auf, der Checkin ging zügig – und ein riesiges Zimmer erwartete uns. Dieses geht zwar zur Straße raus, aber wenn wir gestern bei 12 qm und geschlossenem Fenster schlafen konnten, haben wir diesmal mit fast 30 qm definitiv die besseren Karten. Jetzt haben wir den Platz, um 2 Koffer geöffnet am Boden liegen zu haben – und unseren einen Koffer im Auto gelassen... Vielleicht sollten wir es mal mit tanzen probieren.

 Bahnhof Glasgow Central
Bahnhof Glasgow Central

Nebenan ist der Bahnhof – sieht toll aus im Jugendstil. Aber ansonsten ist es hier ein ziemlicher Moloch vor allem nachdem wir die letzten 2-3 Tage über weite Strecken nur wenige Ansiedlungen und noch weniger Menschen gesehen hatten unterwegs! Und was uns doch sehr überraschte: es geht hier die Straßen steil bergauf und wieder runter! Die im Reiseführer erwähnte Horseshoe-Bar gefunden – und am frühen Abend des Freitags für zu voll und vor allem zu laut gefunden. Weiter ging es zum Bavarian Beerhouse – hier war es zwar auch laut, aber wir bekamen noch einen Tisch.

Endlich wieder „richtiges“ Bier, das man gefahrlos bestellen konnte (also ohne irgendwelche Nebengeschmäcker nach Tannenzweig oder irgendwelchen Früchten zu haben). Die Speisenkarte übersichtlich – wie dann auch die Portion auf dem Teller. Echt bayrisch war dann der bestellte „Schwarzwaldteller“, der für 2 gedacht war. Das war aber bestimmt höchstens eine Vorspeise für 2 (auch wenn der Preis dem eines Hauptgerichtes entsprochen hatte). Nachdem wir dieses laute Lokal wieder verlassen hatten – es war fast noch hell – kamen wir noch an einem Supermarkt vorbei; so gab es später auf dem Zimmer dann noch auf französische Art Camembert mit Cräckern.

 

Samstag, 22.9.

Heute gab es das komplette Frühstück vom Büffet, aber trotzdem nur Toastbrot (und auch kein Haggis). Aber auch hier war der Kaffee für unseren Geschmack gut genießbar. Und Platz genug war auch, trotz großen Andrangs. Aber irgendwann mussten wir auch dieses Hotel verlassen. Unser „George“ stand unbeschadet auf seinem Platz im Parkhaus, und der Kassenautomat hat zum einen den richtigen Preis des „Summer Specials“ von 7 £ angezeigt und zum anderen den eigentlich veralteten 10 £ Schein geschluckt, den bisher kein Laden annehmen wollte (der war noch aus Birmingham, wo wir vor gut 1 Jahr ja gestrandet waren beim ersten Glasgow-Versuch). Ab heute sollten nur noch kleinere Strecken gefahren werden, und das erste Zwischenziel hieß Stirling, also zumindest das Castle.

Stirling CastleStirling Castle

Angeblich ja die Konkurrenz zu Edinburgh, ist aber entweder größer oder weniger überlaufen. Jedenfalls konnte man auch hier viel sehen und entdecken.

 

Schön war vor allem, dass teilweise zeitgemäß kostümierte Mitarbeiter den einen oder anderen Raum erklärten. An anderen Stellen war das damalige Hofleben mit lebensgroßen Figuren nachgestellt. Nach dem Mittelalter kam die Neuzeit, als wir uns ein technisches Unikat anschauten: das Falkirk Wheel. 

 Falkirk WheelFalkirk Wheel

Das ist ein Schiffshebewerk, das eine Drehbewegung auf- oder abwärts vollführt, um 2 Wasserstrassen zu verbinden.

Das war dann auch schon genug Kultur, zumal das mit den Schiffen ja sehr, sehr gemächlich geht. Unser heutiges Etappenziel hieß Aberdour. Hier konnten wir uns noch die Burgruine anschauen, ehe wir nach Inverness aufbrachen, um das erste Eishockeyspiel auf schottischem Boden zu schauen: Fife Flyers gegen Belfast Giants aus der britischen Topliga EIHL. Spitze waren die Eintrittspreise mit 17,50 £. Okay, dafür hatte man freie Platzwahl.

Das Niveau war untere DEL2, und die Gastgeber bekamen fast nichts gebacken, konnten sich aber bei ihrem Goalie bedanken, dass es nach 40 Min. nur 0:1 stand. Dann hatten die Flyers aus dem Nichts den Ausgleich und direkt darauf die Führung erzielt. Am Ende stand dann ein nach der Anfangsphase überraschendes 4:2 für die Flyers. Auf dem Weg zum Spiel hatten wir übrigens in einer Bude die ersten (und einzigen) Fish and Chips unserer Resie gegessen!

Im Hotel indes war das Restaurant mit einer Geburtstagsparty belegt; auch unter dem Dach bekam man noch ein wenig von der Musik mit. Diese endete dann aber um Mitternacht, doch dann wurde es erst richtig laut: Leute, die noch lange vor dem Hotel auf der Strasse standen und sich unterhielten und vor allem auch Gäste dieser Feier, die im Haus übernachten wollten, lärmten auf dem Hotelflur...

 

 

Sonntag, 23.9.

Hier wurde für das Frühstück wieder alles auf Bestellung zubereitet. Danach stand für uns wieder Mittelalter auf dem Programm. Zunächst ging es nach Culross (oder auch Crainsmuir in Outlander), dann weiter nach Falkland (oder auch Inverness 40er / 60er Jahre der Outlander-Verfilmung).

FalklandFalkland

Anschließend wollten wir eigentlich nach Perth, es stand uns aber dann doch nicht der Sinn nach Großstadt. Auch eine Besichtigung Dundees mochten wir uns nicht antun. So versuchten wir doch noch einmal die Küste etwas nördlich vom Tay und landeten in Arbroath, wo die Zeit aber leider nur noch reichte, um ein verfrühtes Abendessen einzunehmen (empfehlenswert: das Wetherspoon im „The Corn Exchange“ - große Karte, gute Preise, nette Einrichtung).

Dundee StarsDundee Stars

Um 17 Uhr nämlich wollten wir das EIHL-Spiel der Dundee Stars gegen Manchester Storm sehen. Auch hier zeigte sich schlechtes DEL2 Niveau oder gar das der Oberliga, aber es war recht unterhaltsam. Das Penaltyschießen entschied das Spiel schließlich für die Gäste. Eine Stunde später waren wir wieder in unserem Hotel und konnten noch ein Bierchen an der Hotelbar nehmen. Danach gibg es aber schnell nach oben, der Koffer musste noch gepackt werden, denn es sollte früh losgehen Richtung Flughafen.

 

 

 Unser Hotel in AberdourUnser Hotel in Aberdour

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 24.9.

Die Dame an der Rezeption erzählte mir noch, dass sie eine Freundin in Willich hat, die aus Schottland stammt – so klein ist die Welt! Wir kamen kurz vor 9 weg, und das Navi zeigte den einen oder anderen Stau an. Den sahen wir zwar nicht, dafür aber auch keine Tankstelle. Okay, am Flughafen nochmal gedreht (ist ja nicht schwer – hier sind alles Kreisverkehre zum Abbiegen und eben auch Wenden) und zur nächsten BP zurückgefahren, die wir beim Abholen des Autos gesehen hatten. Natürlich war die auf der falschen Seite, sodass man zum Flughafen wieder einen Kringel fahren musste – und dann am vorletzten Kreisel etwas schwer vorankam. Wir waren aber noch vor den angepeilten 10 Uhr am Car Rental Return, und diesmal ging alles recht zügig. Wieder den ziemlich langen Weg ins Terminal, dafür war am Eurowingsschalter kaum etwas los. Auch die Sicherheitskontrolle ging zügig, vielleicht auch deswegen, weil das hier toll organisiert war mit 4 Postionen vor dem Band zum Ablegen der Utensilien und genauso einem Parkbereich, wo man die Schen alle in Ruhe wieder anziehen und verstauen konnte! (Das hatte alles zusammen seit Betreten des Flughafengebäudes noch keine 30 Minuten gedauert!) Es blieb also noch ausreichend Zeit, um uns mit Getränken für den Flug einzudecken sowie noch ein paar überflüssige Souveniers vom letzten Geld (£) einzukaufen. Dann ging der Flieger auch beinahe pünktlich.

Wie immer hat die Katze so getan, als wären wir Jahre und nicht gerade mal eine Woche weggewesen....

Einen Auszug unserer vielen vielen Fotos findet Ihr, wenn Ihr diesem Link folgt: https://c.web.de/@358160561675960535/2l9ScgbRQzKIGmQu4y-EHA

 

Noch ein paar Eindrücke....