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2016 WM Div. I Gruppe A in Polen

Nach einer knappen Woche Erholung (nach Jaca – s. dort) ging es für uns zur nächsten WM – da wir irgendwie doch keinen Drang verspürt hatten, Russland zu bereisen (Deutschland spielt die WM in der Top-Division in St. Petersburg), hatten wir uns nach der IIA in Spanien auch für die IA in Polen angemeldet. Hier hatte es auch während unserer ersten Tour noch weitere Schreiben gegeben, weil man bei den zuständigen Leuten nicht verstanden hatte, dass wir schreiben, fotografieren und Video-Interviews machen wollen..... Am Ende hat doch alles geklappt, soviel schon einmal vorweg.

Umsteigen in WarschauUmsteigen in WarschauFreitags 10:20 Uhr sollte unser Flieger ab Düsseldorf gehen, und man sollte mindestens 2 Std. vorher am Flughafen sein. Haben wir geschafft. Der Schalter machte allerdings erst 1:40 h vor dem Abflug auf. Macht nichts: kleiner Flieger = kleine Schlange. Dass aber die Dame für den 2. Schalter ihre Maschinerie nicht in Gang brachte... Die Mitarbeiterin an unserem Schalter bestätigte uns dann, dass unser Gepäck „gleich nach Poznan durchgecheckt sei“ - POZNAN? Eigentlich sollte es nach Katowice!!! Egal, kurze Ansprache, Korrektur, und wir waren rechtzeitig durch, brachten die Sicherheitskontrollen hinter uns und konnten auch bald in den Bus und an Bord klettern. Der Flug verlief ruhig, nur der Anflug auf Warschau war etwas wackelig. Das Wackelige beim Anflug spülten wir aber erst einmal während der Umstiegszeit mit einem gepflegten, kühlen polnischen Bier herunter. Der Umstieg klappte auch, und ein noch kleineres Flugzeug (Dash800, so ein Playmobilflieger mit Propellern...) brachte uns nach Katowice. Allerdings war es ein ungewohntes Gefühl: wir hatten keine Plätze nebeneinander bekommen und saßen 5 Reihen von einander entfernt! Haben wir aber auch überlebt!

In Katowice (ziemlich kleiner Flughafen) die Koffer geschnappt und dann den Bus gesucht, den wir vorab im Internet gefunden und gebucht hatten: dieser sollte auch am Novotel halten, das direkt neben unserem Hotel ist. Was soll ich sagen? Bus gefunden, der hat auch unsere „Print-@-home-Tickets“ akzeptiert – und als wir nach Katowice reinkommen, lacht uns ein Förderturm entgegen! Gleich sehen wir auch die Hochhäuser, die gegenüber unserem Hotel stehen, also ist dies unsere Haltestelle! Danke an Onkel Google! Schnell aufs Zimmer, dort eingerichtet und anschließend zur Halle rüber, um schon einmal den Weg zu erkunden und die Akkreditierungen abzuholen. Okay – es gab ein paar Diskussionen, eine Neuausstellung (dann war zwar immer noch nicht alles perfekt, aber wir verlassen uns mal auf die Aussagen im Akkreditierungszentrum), aber der Arbeitszugang für morgen sollte schon geritzt sein. Das Abendessen nahmen wir in einem nahegelegenen Restaurant ein, wo uns der Köbes gleich als Deutsche erkannte.... Neben uns saß eine Gruppe Schweden, die offenbar auch etwas mit Hockey zu tun hatte – geht ja schon gut los, gerne weiter so.

 

Unser Platz für die nächsten 5 Spieltage: der SpodekUnser Platz für die nächsten 5 Spieltage: der SpodekAm Samstag stand der Turnierbeginn auf dem Programm. Gut geschlafen, auch wenn die Matratzen ziemlich hart sind – die liegen auf einem Brett statt Lattenrost. Und nachts muss man doch besser das Fenster schließen wegen des Straßenverkehrslärms. Andererseits hat die Ausrichtung unseres Zimmers dann doch den Vorteil, dass es zur Nordseite ist und daher nie die Sonne auf den „Kühlschrank“ (Fensterbrett) steht. Und der Fensterspalt ist so breit, dass man doch mit der Hand durchkommt und Bierdosen auf den sehr breiten Vorsprung stellen kann! Der Lidl ist übrigens auch fast gegenüber...

Zum Turnierauftakt überraschten zunächst die Koreaner (Aufsteiger!) und schnappten den Österreichern glatt einen Punkt weg. Japan kassierte gleich mal eine 1:7 Klatsche. Vom letzten Spiel schenkten wir uns den Schlussabschnitt und gingen „nach Hause“, d.h. wir kehrten auf ein Abendbierchen und Abendsnack im Novotel ein, um dort festzustellen, dass das hier das Teamhotel ist – was wir aber auch immer für ein Glück haben! Jedenfalls war hier ein größerer Raum neben dem Restaurant eishockeymäßig geschmückt und übertrug das Spiel auf 2 großen Leinwänden. Zuschauer? Ja klar, es saßen so einige Spieler hier unten. Dafür zahlt man dann auch gerne mal einen 4****Preis für Bier und Snack! Und hinterher nur über den Weg fallen und ins Bett.

Bericht ging auch kurz und schnell, mit Videos wollen wir erst morgen starten.

 

Sonntag

Am MarktplatzAm MarktplatzDie Spiele beginnen erst um 13 Uhr, da können wir vorher noch ein wenig in die Innenstadt gehen. Am Bahnhof wollten wir uns auch nach Fahrten nach Krakau erkundigen. Komisch – der Intercity benötigt für die ca. 100 km etwa 2 Stunden und fährt auch nicht wirklich oft. Wir haben aber auch etwas von Bus gehört, also suchen wir mal den Busbahnhof. Diesen finden wir hinter dem Bahnhof und dort auch ein Verkaufshäuschen – und stellen fest, dass der Bus 1. nur die Hälfte vom Zug kostet, 2. nur etwa 1:30 h benötigt für die Strecke und 3. alle 15 Min. fährt! Na, wenn das nicht genügend Argumente sind! Die Stadt selber ist nicht schön, lohnt mal so gar nicht. Bei den Spielen heute gab es eigentlich keine Überraschung, auch wenn Favorit Österreich sich noch immer schwertut, aber immerhin gewonnen hat. Österreich und Slowenien sind als Absteiger der Vorsaison die Favoriten auf die Medaillenplätze und haben natürlich beide das Ziel, sofort wieder in die Top-Division aufzusteigen. Abends wieder das gleiche Programm – im Novotel auf Großleinwand das letzte Drittel gucken.

 

Am Busbahnhof KattowitzAm Busbahnhof KattowitzMontag

Heute ist der erste spielfreie Tag, das Wetter ist zwar nicht wirklich gut, aber woanders kann es ja schon besser aussehen. Wir haben uns mit Olaf und Susanne verabredet, die in Krakau Quartier bezogen haben und nur an zwei Spieltagen nach Katowice kommen wollen. Unser Bus ist trotz Stau in der Stadt recht pünktlich am Busbahnhof, der auch hier hinter dem Hauptbahnhof liegt. Olaf und Susanne warten in einem Café in der angrenzenden Galerie auf uns. Natürlich suchen wir die Galerie über 3 Etagen nach diesem Café ab, um dieses in der „letzten“ Ecke zu finden.

Marien-BasilikaMarien-BasilikaDa die beiden bereits einmal in Krakau gewesen sind, konnten sie uns schon ein paar interessante Ecken zeigen und erklären.

immer noch Marienkircheimmer noch MarienkircheFiaker vor den TuchhallenFiaker vor den TuchhallenWir zogen über den großen Marktplatz mit der Marienkirche weiter bis ins alte jüdische Viertel, wo wir schließlich am Nachmittag einkehrten. Hier fand jeder etwas auf der Speisekarte – international, traditionell polnisch oder auch traditionelle jüdische Gerichte. Natürlich hatte ich das Glück, dass die Beilagen zu meinem Gericht aus waren („gestern waren so viele Leute hier“), die Alternative, die ich dann auf die Schnelle suchen musste, war auch aus.

Na super! Ich folgte dann dem Vorschlag des Kellners, und es kam wohl meine erste Wahl nur mit roter Beete statt Gemüse-Beilage dabei heraus. Danach wurde es auch schon wieder Zeit, dass wir den langen Fußweg durch die Fußgängerzone antraten und nach Katowice zurückfuhren.

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag

Slowenische Fans bejubeln einen Treffer ihres TeamsSlowenische Fans bejubeln einen Treffer ihres TeamsHeute wollten wir die Ansichtskarten von gestern in den Briefkasten werfen, nur fanden wir auch in der Fußgängerzone keinen Briefkasten! Statt dessen kamen uns dann Olaf und Susanne entgegen, sodass wir zusammen zur Halle gehen konnten. Sehr zu Olafs Leidwesen verloren die Japaner auch ihr drittes Spiel, während Überraschungsteam Korea einen zweiten Sieg einfuhr. Abends dann eine weitere Überraschung: Gastgeber Polen hatte sich mit Slowenien den schwersten Gegner des Turniers vorgenommen, um die ersten Punkte einzufahren. Es wurden sogar drei.

 

Mittwoch

Wie bekomme ich den Taschenschirm jetzt wieder trocken?Wie bekomme ich den Taschenschirm jetzt wieder trocken?Es regnet! Und zwar nicht zu knapp, als wir uns heute etwas früher zur Halle aufmachen, um bereits die letzten beiden Trainings zu sehen und vielleicht danach die Trainer vors Mikrofon zu bekommen. Klappte auch ohne Schwierigkeiten. Auch Brian Lebler klappte dann, der am Vortag direkt nach dem Spiel zur Dopingprobe bestellt war und nicht zurück in die Mixed Zone kam. Sehr erfreulich ist aber, dass hier das Internet sehr schnell ist und die Videos in Sekundenschnelle hochladen! Feine Sache! Auch die Verpflegung für die Presse ist gut hier. Zwar gab es nur am 1. Tag freies Essen, danach wurden Märkchen eingeführt, sodass man nur einmal an den warmen Töpfen vorbei gehen konnte. Am dritten Tag schließlich hatte man es geändert, dass es nur zu bestimmten Zeit warmes Essen gibt „Das Mittagessen wird von 13-15 Uhr, 16-18 Uhr und 19-21 Uhr.“ Ah ja. Aber es ist genießbar und geht schnell. Und schnell ist das Stichwort: einmal versuchten wir ganz normal im Umlauf ein überbackenes Baguette zu kaufen. Ich glaube, das Brot dafür mussten die erst schießen.... Und dann hat es nicht einmal geschmeckt. Das Bier kostet hier in der Halle etwa 1,75 € im 0,4l Becher. Merchandising wird aber offenbar sehr klein geschrieben! Obwohl wir hier auf der zweithöchsten WM sind, gibt es keine Event-Artikel; einzig Fanartikel für Polen kann man kaufen, und da wird dann noch ab und zu Eishockey mit Fußball gemixt. Auch im kleinen Fandorf vor der Halle sah es nicht anders aus. Dort allerdings kam das Bier 1,25 €, und es gibt weitere Verpflegungsstände. Komisch nur, dass man im Zelt nur Bier bekam, auch alkoholfrei oder Radler, aber eben Bier. Cola u.ä. gab es nur an einem anderen Stand draußen.

Also dann wieder an die Arbeit. Japan konnte auch heute nicht gewinnen, und Polen schoss gegen Österreich ein einziges Tor. Der Gegner schoss aber überhaupt keins! Und so gab es am Ende des 4. Spieltages die Konstellation, dass einzig Japan als Schlusslicht feststand und runtergehen muss. Alle anderen hätten bei eigenem Sieg und passender Punkteverteilung der Konkurrenz die Möglichkeit zum Aufstieg haben können! Und ich träumte dann noch, dass Japan zum letzten Spiel dann gar nicht mehr antritt...

 

Donnerstag – spielfrei

der alte Bahnsteig in Krakauder alte Bahnsteig in KrakauDer Wetterbericht sagt schönes Wetter voraus! Also zügig frühstücken und dann ab zum Busbahnhof, damit wir den Tag in Krakau genießen können. Wir wandern gemütlich durch die Stadt mit vielen Fotostopps und Kirchen.

FlorianstorFlorianstorUnser heutiges Ziel ist der Wawel, die Burg, an der wir am Montag ja nur vorbeigelaufen sind. Leider hatten wir Krakau nur als 3-seitige Erwähnung im Polen-Reiseführer stehen, sodass wir nicht so recht wussten, welchen Bereich der Burg man ohne Gebühren betreten konnte und für welche Teile sich der Eintrittspreis lohnen würde, weil für uns interessant.

 

 

eine der vielen Kirchen...eine der vielen Kirchen...So wählte ich halt nach Gefühl. Naja – es war recht interessant, aber leider durfte man so gar nicht fotografieren (und ich habe anschließend auch keine Karten gefunden, was ich dann sehr ärgerlich finde).

Gesamtsicht des Wawel mit ModellGesamtsicht des Wawel mit ModellIn der besichtigten Etage der Burg gab es außer vielen dunklen Portraits und großen Wandteppichen mit Kriegsszenen auch ein paar schöne Möbel und Kachelöfen. Ach ja – vorher musste man noch den Rucksack abgeben und durch eine Schleuse wie am Flughafen gehen... Weiter hatten wir noch den Aufstieg auf den Turm bezahlt. Der entpuppte sich aber leider nicht der Turm, der laut Reiseführer „einen großartigen Rundblick auf die Altstadt“ bot. Den Kircheneintritt habe ich dann nur für mich bezahlt (Detlef zuvor im Biergarten abgesetzt), auch hier durfte man leider nicht fotografieren. Dafür aber über weite Bereiche ohne Eintrittskarte laufen. Über die Sakristei kam man zum Glockenturm – hier half mir die Eintrittskarte ebenso wie beim Zugang zu ein paar Seitenkapellen. Die Königsgruft habe ich irgendwie nicht gefunden. Aber zum Glockenturm hoch – das waren enge Treppen und noch engere Durchgänge! Ich weiß ja nicht, ob der wachhabende Bruder die Besucher mit kundigem Auge „gemessen“ hat und beleibteren Personen vom Aufstieg abgeraten hat! Also nichts für Leute mit Platzangst! Hier oben konnte ich dann aber zumindest auf die Stadt blicken! Anschließend aber gab es dann auch für mich ein Erfrischungsgetränk im Burghof, ehe wir uns auf den Rückweg machten.Tuchhallen am großen MarktTuchhallen am großen Markt

Auf dem aktuellen Stadtplan aus der Touri-Info hatte eine große Anzeige der „ältesten, erhaltenen Brauerei“ Krakaus gestanden, ganz in der Nähe des Bahnhofs. Hier wollten vor der Rückfahrt zum Abendessen einkehren. Leider entpuppte sich der Laden als modernes, kaltes, ungemütlich aussehendes Lokal in einem schmalen Nebengebäude, das uns so überhaupt nicht ansprach. Also sind wir zurück in die Altstadt, wo wir auf dem Weg auch das eine oder andere Interessante gesehen hatten.

Theater im AbendlichtTheater im AbendlichtWir fanden schließlich eines, das nach Biergarten aussah, sich aber letztlich auch als „Omas Wohnzimmer“ entpuppte. Aber jetzt waren wir müde, hungrig und durstig, dass wir hier blieben (und den Altersdurchschnitt so um einige Jahre senkten). Das Essen war aber okay, wenn auch die Bedienung nicht ewig schnell.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof ging langsam die Beleuchtung überall an, und wir konnten den alten Bahnhof noch als Nachtaufnahme ablichten, ehe wir in unseren abfahrbereiten Bus stiegen.

Am alten Bahnsteig verabschieden wir uns von KrakauAm alten Bahnsteig verabschieden wir uns von KrakauEs war wenig Verkehr, dass wir nach nur etwas mehr als einer Stunde bereits in Katowice ankamen. Nochmals 20 Min. laufen, dann fielen wir todmüde ins Bett.

 

 

 

 

Freitag

Beim Spiel der Polen wieder sehr gut gefüllte HalleBeim Spiel der Polen wieder sehr gut gefüllte HalleDa war er dann auch schon wieder und viel zu schnell: der letzte Spieltag! Wir sind wieder etwas früher los und konnten nach dem letzten Training noch den Coach der Japaner sprechen. Eigentlich schade für ihn, hatte er doch erst im Sommer das Team übernommen, da war das natürlich kein guter Einstieg! Die Koreaner, die anfangs so begeistert hatten, hatten wohl ihr Pulver verschossen. Jedenfalls sahen sie gegen Italien keine Schnitte. Das zweite Spiel war allerdings das interessantere, hier nämlich trafen die beiden Favoriten aufeinander. Hier behielten die Slowenen die Nase vorn, während Österreich ziemlich enttäuschte. Damit stand eigentlich schon fest, dass Österreich mit dem Aufstieg nichts zu tun hat, Slowenien hatte den Turniersieg in der Tasche. Das Abendspiel schauten wir uns mal komplett in der Halle an, da ja noch am Ende die Siegerfotos gemacht werden wollten. Gastgeber Polen spielte sich in einen wahren (Tor)Rausch und schoss Japan mit 10:4 aus der Halle und in die nächste Gruppe.

Turniersieger und Aufsteiger SlowenienTurniersieger und Aufsteiger SlowenienDie Medaillisten feierten ausgiebig, und wir begaben uns ein letztes Mal vom Spodek zum Hotel. Schnell noch einen kleinen Abschlussbericht schreiben und ab ins Bett.

 

Samstag

Heute nochmals gemütlich gefrühstückt, dann Koffer gepackt und das Zimmer geräumt (wir hätten auch bis 12 drin bleiben können, aber warum). In der Halle konnten wir auch noch ein wenig sitzen, bis wir schließlich zum Bus aufbrechen mussten. Nebenan war etwa eine Stunde vorher auch ein Bus abgefahren, aber wir rechneten nicht damit, dass wir noch Spieler am Flughafen antreffen würden.

Die Ausrüstung der Mannschaft Koreas will auch eingecheckt werden...Die Ausrüstung der Mannschaft Koreas will auch eingecheckt werden...Als wir unseren Gepäckschalter gefunden hatten (bei nur knapp 50 war das kein allzu großes Unterfangen), standen wir neben einer ganzen Reihe von – Hockeybags! Haha, neben uns war der Schalter der Lufthansa, und hier checkten gerade die Teammitarbeiter das Gepäck der Koreaner für den Flug via Frankfurt ein... Unser Schalter öffnete auch bald, dass wir unsere Koffer loswurden. Danach unbeschwert noch ein kleines 2. Frühstück zu uns genommen, ehe wir uns am Sicherheitscheck anstellten. Was wir doch für ein Glück hatten: ich wurde ausgewählt für die „extra-Kontrolle“ - na toll! Dann wurde auch noch ein gehbehinderter Mann vorgezogen, und immer wieder tauchten Sachen auf, wie Netbooks oder eReader, die nicht aus dem Handgepäck genommen und separat in die Kiste gelegt worden waren, oder Getränke und andere Flüssigkeiten... Detlef war schon dreimal durch (und auch an den anderen 6 Bändern lief es nicht wirklich schnell), ehe ich hinten ankam, meine ollen abgelatschten Schuhe wurden auch gleich zwei Male durchleuchtet. Naja, wir waren noch gut in der Zeit, dass wir uns nicht hetzen mussten, und der Abflugbereich lag direkt hinter der Schleuse. Wir hatten Plätze ganz vorne, weil wir ja in Warschau umsteigen mussten. Half uns aber auch nicht wirklich, da es ja wieder mit dem Bus zum Terminal ging... Der zweite Flieger war aber nur zu 75% ausgelastet, sodass wir nebeneinander sitzen konnten, auch wenn wir nicht diese Tickets hatten. Um 19:05 Uhr war die Landung vorgesehen, um 19:15 Uhr saßen wir bereits mit unseren Koffern in der S-Bahn. Das war schnell gegangen. In Düsseldorf am Hbf stiegen wir um und genehmigten uns als „hallo Deutschland“ Abendessen ein Fischbrötchen von Nordsee, 20:30 Uhr waren wir wieder mit unserer Katze vereint und auch bald im Bett. Auch wenn wir nur geflogen sind, war die Reise doch ganz schön anstrengend!

 

Und hier geht es zum Fotoalbum ===> https://cloud.web.de/ngcloud/external?locale=de&guestToken=VPbq4qtJSEiNZs4SDqiifA&loginName=micha7462