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Testspiel

Belgien - Niederlande (5.4.2014)

Turnhout / Belgien. Als letzten Test vor der am kommenden Mittwoch in Belgrad / Serbien beginnenden Weltmeisterschaft (Div. II Gruppe A) hatte sich Team Belgien den Nachbarn aus den Niederlanden eingeladen, der eine Klasse höher spielt. Für die Niederlande wird es allerdings erst ab dem 20.4. ernst.

Früh versuchten so auch die Gäste, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, und bereits in der Frühphase gingen sie durch Ronald Wurm in Führung (4. Min.). Doch fast im Gegenzug gelang Lorenzo Maas für die Gastgeber der Ausgleich (6.). Danach wogte das Spiel hin und her, jedoch mit mehr Spielanteilen für den Favoriten aus dem Polderland. Man hatte aber auch ein wenig den Eindruck, dass sich beide Teams möglichst nicht verletzen wollten so kurz vor der WM. So blieb der Derby-Charakter etwas auf der Strecke.

Im mittleren Abschnitt galt es für die Hausherren, zwei Strafen kurz nacheinander unbeschadet zu überstehen, was auch gelang. Oranje wechselte zur Spielmitte den Goalie, und Belgien hatte in diesem Abschnitt eine gute Drangphase, die schließlich mit dem Führungstreffer durch Don Geerts (38.) belohnt wurde, der gut nachgesetzt hatte. Zum ungünstigsten Zeitpunkt – quasi mit der Pausensirene – leistete sich Belgiens Abwehr eine Unkonzentriertheit, und Bjorn Steijlen musste den Ausgleich aus den Maschen fischen (Oosterveld, 40.).

Dass auch Belgien dem zweiten Goalie Jean Cornelis Spielpraxis gab, entpuppte sich am Ende als nicht so guter Griff, auch hatten die Gäste für den Schlussabschnitt einfach noch „mehr im Tank", sodass sie nach ein paar guten Fanghandsaves die Scheiben flach einschossen oder nachstocherten – Wurm, 47., und Kevin Bruijsten, 49., legten zum 4:2 vor. Von den Hausherren kamen jetzt meist nur noch Einzelaktionen (Swinnen, Pellegrims, Oerlemans), auch die Top-Reihe mit Vinc und Mitch Morgan sowie Ben Vercammen konnte keine Akzente mehr setzen. Joy Turpijn setzte schließlich in der 53. Min. den Schlusspunkt und erzielte den fünften Treffer für die Gäste. Als letztes landete Dennis Swinnen etwas unfreiwillig im Gästetor.

Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass Belgien sich gut und teuer verkauft hat gegen einen mächtigeren Gegner. Man ist bereit für die anstehende WM – lasset die Spiele beginnen!

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Testspiel

Deutschland - Lettland (18.12.2013 in Essen)

Deutschland läßt Lettland im 2. Testspiel keine Chance

Im zweiten Länderspiel nach dem Deutschland-Cup traf das junge deutsche „Perspektivteam“ erneut auf Lettland, und anders als noch am Vortag zeigte man sich beim 4:0 in Essen über weite Strecken überlegen.

Nachdem sich die Teams im Startabschnitt auf niedrigem Niveau weitestgehend neutralisiert hatten – Sinan Akdağ hatte in der 8. Spielminute die erste nennenswerte Chance des Spiels, Lettland konnte zwei Überzahlspiele nicht nutzen – brachte David Wolf die Gastgeber kurz nach Wiederbeginn in Führung (22.). Team Germany dreht jetzt etwas mehr auf und kam zu guten Möglichkeiten, konnte aber auch eine Überzahl nicht verwerten. Direkt anschließend musste ein weiterer Lette auf die Strafbank, und diese Unterbrechung knapp nach Spielmitte nutzten die Gäste, verabredungsgemäß den Goalie zu wechseln. Für den kalt ins Spiel gekommenen Kriss Lipsbergs war das kein guter Zeitpunkt – er hatte noch keine 60 Sekunden zweischen den Pfosten gestanden, als Daryl Boyle das Powerplay ausnutzte (33.). Kurz vor der zweiten Sirene legte die „Hamburger Reihe“ um David Wolf nochmals nach (39.).

Marcel Ohmann - einer der Neulinge im TeamMarcel Ohmann - einer der Neulinge im Team

Ein Ausrutscher bedachte Juris Stals mit einem langen Pass, doch seinen Alleingang setzte er genau auf den jungen Goalie Felix Brückmann (46.). Und weiter scheiterten die nun etwas rustikaler spielenden Balten an Brückmann, dem Gestänge oder eben der eigenen Ungenauigkeit, selbst die sogenannten 100%igen wollten nicht über die Linie. Zwischendurch wechselten Patrick Hager und Artrus Ozolins die Sportart und dann auch ihren Aufenthaltsort, mit Alexander Weiß gesellte sich ein weiterer Spieler auf die Strafbank, doch 5 gegen 3 brachte den Gästen kein Glück und keinen Erfolg. So brach Mikelis Redlihs der Schläger, und irgendwie brachte auf der Bank keiner einen passenden an, Kaspars Saulietis traf aus kurzer Distanz das Netz, das Fangnetz. Besser machte es Marcel Müller, spielte die Scheibe in den Lauf von Matthias Plachta spielte, der sie in die Maschen verlängerte (60.). Einem Alleingang von David Wolf wenige Sekunden vor der Sirene blieb der Treffer versagt, der Puck sprang von der Latte zurück ins Feld.

Auch Alexander Weiß lieferte ein gutes Spiel abAuch Alexander Weiß lieferte ein gutes Spiel ab

Der zum besten Spieler gekürt Felix Brückmann war natürlich stolz und findet Länderspiele mit einem Perspektivteam den richtigen Weg, um den jungen Spielern (wie auch die anderen Neulinge Riefers, Ohmann, Ehliz, Krupp) auf internationaler Ebene Gelegenheit zur Weiterentwicklung zu geben.

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Deutschland-Cup 2013

(8.11.-11.11.2013)

Deutschland fuhr mit dem Zeil der Titelverteidigung im Gepäck nach München zum diesjährigen Deutschland-Cup, an dem neben Vize-Weltmeister Schweiz auch wieder ein Team der Slowakei sowie eine europäische US-Auswahl teilnahmen.

Wir fuhren wieder mit dem ICE, landeten (mit Umstieg Frankfurt Flughafen)

direkt in Pasing – wo (oh staun und wunder!) der grüne Teppich nicht mehr auf dem Bahnsteig lag, da der Bahnhofsumbau abgeschlossen ist.

Dafür aber wurde auf dem Bahnhofsvorplatz und den umliegenden Strassen heftig gebaut... Zügig zu unserem Hotel, Taschen umgepackt und schon ging es zum Olympiapark.

Gleich im ersten Spiel des Turniers gab es eine Überraschung – die USA legten bis zur 35. Spielminute 3 Treffer gegen Team Slowakia vor, obwohl sie wenig eingespielt wirkten und waren.

Kurz vor der 2. Sirene starteten die Slowaken eine unglaubliche Aufholjagd, die im 3:3 Ausgleich durch Marcel Hossa in der 58. Min. gipfelte. Nach einer torlosen Overtime musste das Penalyschiessen entscheiden, und hier konnten die Osteuropäer den einzigen Versuch versenken. Endstand: USA-SVK 3:4 n.P.

Es folgte das Eröffnungsspiel Deutschland – Schweiz. Die Einlaufzeremonie fand in völligem Dunkel statt, fuhren doch Kinder mit Fackeln auf das Eis, um für die Olympiabewerbung für 2022 zu werben, zu der am Sonntag eine Volksabstimmung stattfinden sollte.

Deutschland im Spiel hatte dann Anlaufschwierigkeiten, konnte zwei Powerplays nicht nutzen. Erst in der 16. Spielminute setzte Kapitän Michael Wolf konsequent nach zum 1. Treffer.

Im mittleren Abschnitt passierte nicht viel, auch nicht bei doppelter Überzahl für das DEB Team. Hier kam im Gegenteil die Schweiz gar zu einem Konter. Kurz vor der 2. Pause ging eine Scheibe hinter dem Tor zu Bruch, worauf erst die Fans aufmerksam machten. Die Pause wurde vorgezogen – und dauerte eine gefühlte Ewigkeit

(effektiv waren es wohl an die 45 Min.), in der man im gesamten Olympiapark nach einer Ersatzscheibe bzw. dem passenden Werkzeug suchte. Der Vizeweltmeister hat diese Pause offenbar besser genutzt, kam mit dem Ausgleich quasi aus der Kabine, kurz darauf konnte gar Julien Sprunger mit seinem Treffer das Spiel drehen (45.). Und die Schweiz hatte den nächsten Treffer auf den Kellen. Diesen aber erzielte doch auf der anderen Seite Frank Mauer für Deutschland. Auch hier sollte die Entscheidung bis ins Penaltyschießen vertagt werden. Die Gastgeber begannen, konnten aber keinen Versuch verwandelt – wenn auch der von KHL-Legionär Felix Schütz sehenswert war. Besser machte es der 2. Schweizer Vertreter Michael Liniger und sicherte den Eidgenossen den Zusatzpunkt beim 2:3 n.P.

Am Samstag stand der traditionelle Fan-Frühschoppen auf dem Programm – diesmal in einer neuen Location, da die Clemensburg in Schwabing aus allen Nähten platzte.

Das Backstage erwies sich als ideal – konnten doch hier die Raucher unter einem Zeltdach ihrer Sucht frönen, aber auch „drinnen“ war es großzügiger und daher sehr angenehm! Auch von Seiten der Organisatoren und der Betreiber gab es viel Lob, es war also wieder ein voller Erfolg. So vorgeglüht ging es gut gelaunt in den zweiten Spieltag.

Heute hatte Deutschland das erste Spiel, Gegner die Slowakei. In der planmäßigen Goalie-Rotation hatte heute Dennis Endras seinen Arbeitsplatz zwischen den Pfosten.

Früh gab es diesmal den Treffer von Michael Wolf, der allerdings wenig später mit einer Spieldauerstrafe belegt bereits duschen gehen durfte. Die fünfminütige Unterzahl wurde aber gut überstanden, auch dank Endras im Tor. Nachdem die Gastgeber auch zur Spielmitte eine doppelte Unterzahl überstanden hatten, liefen die Slowaken in dieselbe „Falle“, begingen gar ein weiteres Foul mit nur 3 Feldspielern.

Dass Deutschlands Neu-Nationalspieler Daryl Boyle in dieser Situation ein Treffer gelang, war schon fast zwangsläufig, die Restzeiten der Strafen konnte man allerdings nicht weiter ausnutzen. Im Schlußabschnitt machten beide Teams weiter Druck, doch ein Treffer wollte nicht mehr fallen, dass es am Ende hieß GER-SVK 2:0

Abends kreuzten Schweiz und USA die Kellen. Team USA legte vor, die Schweiz drehte das Spiel zum ersten Pausenstand von 2:1. Im Mittelabschnitt konnten die Eidgenossen weiter vorlegen, doch auch USA war erfolgreich, sodass es auch zur 2. Pause ein „one-goal-game“ war. Im Schlussabschnitt wurde es hektisch, erst tanzte sich Simek durch 3 Slowakische Gegner und erhöhte auf 4:2, dann wurde es auf den Strafbänken eng, und auf dem Eis tummelten sich nur noch 7 Spieler. Bei diesem Platz gelang Clay Wilson, der sein Geld in der KHL verdient, mit einem Ping-Pong-Tor der Anschluss für Team USA. Zur Drittelmitte nahm Sean Simpson mit seiner Auszeit etwas Druck aus dem US-Sturmlauf.

Doch US-Boy und KHL-Legionär Tim Stapleton machte dort weiter und traf zum Ausgleich (54.). Es verblieb noch eine einzige Restsekunde einer Strafe gegen die Schweiz auf der Uhr, als Finnland-Legionär Steve Moses wieder eine Führung für die USA herausschoss, die bis zur Schlusssirene Bestand haben sollte, denn auch der sechste Feldspieler brachte der Schweiz keinen späten Erfolg mehr. Endstand SUI-USA 4:5

Zwischen den Spielen auf einer Pressekonferenz hatten wir bei der Vostellung des Konzeptes für die Deutsch-Französische WM 2017 noch ein paar inetressante Fakten und Ansätze erfahren, dass z.B. die Ticket-Preise möglichst niedrig gehalten werden sollen (es ist ein Durchschnittspreis von 39 € angedacht) und auch über ein Kontingent vergünstigter Bahntickets zum Pendeln zwischen den Spielorten Köln und Paris verhandelt wird.

Am Sonntag ging es um den Turniersieg, und jeder war zum Siegen verdammt! Slowakei und Schweiz machten den Anfang. Die frühe Scheibe im slowakischen Netz wurde nicht als Tor anerkannt (2. Min.), es brauchte weitere 12 Minuten, bis ein korrekter Treffer den Weg auf die Anzeigetafel fand: Kevin Romy für die Eidgenossen. Im mittleren Drittel klappte es aber mit dem frühen Treffer, ebenfalls für die Schweiz, und Roman Wick konnte in Überzahl auf 3:0 für seine Farben erhöhen (34.).

Marcel Hossa (SVK)Marcel Hossa (SVK)

Spätestens im Schlussabschnitt drehten die Slowaken auf und wollten unbedingt zu ihren Treffern kommen, für die Schweiz wurde der Abschnitt zur reinen Abwehrschlacht. Es kam dann aber auch das Glück des Tüchtigen hinzu – eine frei hinter dem Schweizer Goalie liegende Scheibe wurde nicht bemerkt, geschweige denn über die Linie bewegt, ein anderes Mal fiel dem Goalie der Puck aus dem Fanghandschuh, ohne dass ein Gegner das Ding über die Linie brachte. Auf der anderen Seite vergab Benjamin Plüss gar einen Penalty.

So blieb es beim Endstand SVK-SUI 0:3. Und jetzt hing alles vom Ausgang des Nachmittagsspiels ab, das da hieß USA-GER.

Es waren noch nicht alle Fans auf den Plätzen – Team USA wohl auch nicht – da durfte der US-Goalie die Scheibe bereits zum ersten Mal aus dem Tor fischen – nach nur 20 Sekunden (Hager). Der Kapitän legte gleich nach, und nach 3 ½ Minuten führte der Gastgeber mit 2:0! Dass Dehner zur Drittelmitte den Anschluss für USA erzielte, war zu der Zeit nur leicht ärgerlich, denn mit Wiederbeginn stellte Michi Wolf wieder den 2-Tore-Abstand her. Der Jubel währte nicht lange, da hatte Lewis den erneuten Anschluss erzielt (22.), und in Überzahl legte Mueller nach (24.). Da wurden die Gesichter lang und das Spiel noch länger, denn es ging bei Null los. Marcus Kink gelang ein Treffer in eigener Unterzahl (26.), unter der freundlichen Mithilfe einer gegnerischen Kufe. Das jedoch sollte bereits alles sein auf deutscher Seite.

Vorlage Dan "Sexy" SextonVorlage Dan "Sexy" Sexton

Eine doppelte Überzahl brachte den USA den erneuten Ausgleich (Kolarik, 35.), dem MacArthur kurz vor der Sirene den Führungstreffer folgen ließ (39.). Dieser Schuss sah nicht unhaltbar aus! Auch im Schlussabschnitt wurde deutlich, dass der heute turnusmäßige Goalie vom Dienst auf Deutscher Seite, Dimitri Pätzold, einen gebrauchten Tag erwischt hatte – auch bei den beiden Treffern im Schlussabschnitt durch Moses (44.) und McRae (55.) sah er nicht wirklich gut aus. Doch auch im Spiel nach vorne waren die Spielzüge nun durchschaut, und Einzelaktionen verliefen im Sande. Am Ende lief nicht mehr wirklich viel zusammen im Deutschen Team; die 4:7 Niederlage fiel aber dennoch etwas zu hoch aus.

Gruppenfoto der SiegerGruppenfoto der Sieger

Damit stand das Schlussklassement fest: Den Turniersieg holten sich die USA vor der Schweiz und Deutschland, die Slowaken landeten auf dem vierten Platz.

Auch für uns war damit das Turnier (nach ein wenig Nacharbeit) beendet, dass wir zum gemütlichen Teil in der von uns erwählten Pizzaria gegenüber unseres Hotels übergehen konnten. Wie im Vorjahr fing es auf dem Rückweg gut an zu regnen...., aber bis wir Pizza und das verdiente Feierabend-Turnierabschluss-Bierchen verzehrt hatten, waren wir wieder getrocknet. Dann hieß es nur noch Klamotten packen und noch einmal schlafen.

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Sonntag, 7.4.2013

Niederlande schließen Testspielwochenende gegen Belgien erfolgreich ab

Dordrecht/NL. (MR) Nachdem der Weltranglisten 24. Niederlande bereits am Freitag in Eindhoven den geografischen Nachbarn Belgien (WR 36.) mit 6:4 besiegt hatte, folgte am Sonntag in der neuen Halle in Dordrecht ein glattes 6:1 für die Gastgeber.

Unter den fachkundigen Augen von Doug Mason – der heute mal als Spielervater im Publikum weilte – zeigte sich das Team von „Bondscoach“ Barry Smith als eine eingespieltere und geschlossenere Truppe als noch im Februar beim Olympia-Qualifikations-Turnier in Bietigheim-Bissingen. Belgien hielt lange Zeit frech mit, konnte sich jedoch oftmals gegen Routine und körperliches Format („John Tripp“) von Spielern wie Wesley Hendriks, Marco Postma oder Diederich Hagemeijer nicht durchsetzen, war allerdings auch nicht chancenlos.

Nach dem ersten Abschnitt stand es 2:0 für Oranje, wobei die belgische Abwehr noch den einen oder anderen Abpraller aus der Gefahrenzone hatte wegräumen müssen. Beide Teams hatten noch einen Pfostentreffer zu verzeichnen. Der mittlere Abschnitt brachte außer zwei Strafen gegen die Gäste, was diese aber sehr gut verteidigten, nur weitere Pfostenkracher für Holland. Der planmäßige Goaliewechsel bei Belgien änderte hier zunächst nichts. Genau wie vorher der Topspieler der Vorjahres-WM, Bjorn Steijlen, ließ auch die Nr. 2 im belgischen Tor, Arthur Legrand vieles abprallen.

Mit einem frühen Treffer meldete sich Team Belgien in den Schlussabschnitt, als in der 42. Mitch Morgan mit der Rückhand aus spitzem Winkel Oranjes Martijn Oosterwijk überwinden konnte. Belgien spielte jetzt befreiter auf, machte mehr Druck, doch mit einem weiten Pass aus der eigenen Zone wurde Hollands Raphael Joly bedient. Er blieb am weit herausgekommenen Goalie hängen, doch der aufgerückte Kevin Bruijsten hatte keine Mühe, die Scheibe über den Goalie zu heben (46.). Aber die Gäste steckten nicht auf, allein ihre Aktionen waren oftmals zu ungenau, sodass sie nicht näher herankamen. Auch kam meist nur ein einzelner Spieler durch, die nachrückenden belgischen Mitspieler waren immer so eng abgedeckt, dass hier keine Rebounds möglich waren. Und so kam es, wie es kommen musste: erst konnte Mitch Morgan seine Großchance für Belgien nicht verwerten, dann wurde Lars van Sloun mit weitem Pass in Szene gesetzt, dass er in Penaltymanier den 4. Treffer markieren konnte (51.). Marco Postma hielt wenig später den Schläger rein und machte damit alles klar (52.). Ein Powerplay für Belgien brachte so überhaupt nichts ein, hielten doch die Mannschaftskameraden von Steve Mason die Gäste weitestgehend überhaupt aus dem Angriffsdrittel fern.

Und es wurde noch bitterer für Schwarz-Gelb-Rot: in eben dieser Überzahl Belgiens konnte der lange Hagemeijer einen Konter fahren, Mason lief mit, und mit wunderschön vorgetragenem Doppelpassspiel verluden sie den Goalie zum Endstand von 6:1 (55.). Belgien steckte nicht auf, kam noch das eine oder andere Mal vor das gegnerische Tor, konnte aber am Ergebnis nichts mehr ändern.

Ab kommenden Sonntag (14.4.) geht es für beide Teams in ihren jeweiligen Gruppen um Weltmeisterschaftspunkte: Nederland spielt in der Division I Gruppe B in Donetsk / Ukraine gegen Estland, Litauen, Polen, Rumänien und die Ukraine; Belgien hingegen trifft als Aufsteiger in der Division II Gruppe A in Zagreb / Kroatien auf die Teams aus Australien, Kroatien, Spanien, Island und Serbien. Da nur der jeweils Letzte dieser Turniere absteigt, ist zumindest ein Verbleib der heutigen Kontrahenten in ihren jeweiligen Gruppen nicht unwahrscheinlich.

zum kompletten Fotoalbum ----> https://fotos.web.de/ui/external/BBbKQVtySVKWT_GMRLRKRA06403