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Herbst-Tour in das Land des Eishockey-Weltmeisters 5.-13.10.2019

 

Eigentlich war der Urlaub für September geplant, dann sollte es in die Schweiz und das Tessin gehen. Es wurde aber aufgrund von "gibt keinen Urlaub" nichts draus, sodass Plan B zum Einsatz kam, und der sah zwei CHL-Spiele in Finnland vor. So wurde also flugs umgebucht, und es ging erst Anfang Oktober per Flieger nach Helsinki.

 

Samstag, 5.10.

Landeanflug auf FrankfurtLandeanflug auf FrankfurtDa wir das Liiga-Spiel in Tampere am Samstag Abend auf keinen Fall würden erreichen können (ca. 180 km vom Flughafen Helsinki entfernt), entschlossen wir uns zu einem Abflug gegen Mittag ab Düsseldorf. Lufthansa bot uns hier vernünftige Flugzeiten, auch beim Umstieg. So ging es für uns um 9 Uhr zur S-Bahn. Das Gepäckeinchecken ging zügig vonstatten in Düsseldorf, und auch durch die Sicherheitskontollen waren wir schnell, obwohl es offenbar etwas voller war. Beim Bäcker noch ein kleines Frühstück erstanden und ab in den Warteraum. Wir würden zunächst mit einer kleinen Maschine (Bombardier) nach Frankfurt fliegen. Frankfurt? Fliegen? Ja, ziemlich unsinnig... Natürlich hatte der Flieger Verspätung, landete dann in Frankfurt links der Autobahn, sodass wir noch gefühlte 20 Minuten erst mit dem Flieger dahinrollten, bis wir zu unserer Parkposition irgendwo im Frachtbereich kamen. Dann machte der Bus auch noch eine Flughafenrundfahrt mit uns. Und jetzt verstanden wir auch die Durchsagen der Stewardess, dass Passagiere zu 2 anderen Zielen, die offenbar eine kürzere Unsteigezeit als wir hatten, mit einem separaten Bus am Flieger abgeholt und direkt zu ihrem nächsten Flugzeug gebracht wurden.

Zum Glück hatten wir eine Umsteigezeit von 85 Minuten lt. Plan. Aber Lufthansa zu Lufthasa sollte ja im gleichen Terminal sein, so stand es zumindest auch auf unserem Ticket. Doch dem war dann nicht so – wir mussten noch von A14 zu B10 wandern und waren pünktlich zur angegebenen Boardingtime dort. Dass das Gate dann nochmals von B10 auf B11 korrigiert wurde (und die SMS dazu 10 Minuten nach Abflug gekommen ist), war direkt nebenan und daher nicht so schlimm, zumal wir eh wieder 20 Min. zu spät abflogen – nach einer weiteren Flughafenrundfahrt mit dem Bus. Egal, nun ging es Richtung Helsinki. Okay – der eingeplante Snack an Bord entpuppte sich als kleiner Schokoriegel ("wegen Personalmangel beim Caterer"), aber ich bekam wenigstens meinen Tomatensaft – hahaha.

Unser Koffer kam mit dem ersten Schwung, und so konnten wir uns zügig auf den Weg machen, die Haltestelle für den Shuttlebus zur Mietwagenstation zu finden. Puh war das kalt draußen! Zwar sollte der Bus alle 20 Min. abfahren, aber angeschlagen stand nicht, welcher es sein sollte. Ich rief die Mietwagenstation an, und wir wurden wenig später mit einem kleinen Toyota Yaris abgeholt, der – wie sich gleich herausstellte – auch unser Wagen sein sollte. Formalitäten erledigt und ab ging es nach Tampere, wo wir uns für die ersten drei Nächte unserer Tour eingemietet hatten. Der kleine "Matti" hat auch jede Menge Gimmicks wie unser Jaro zuhause – nur keine Lichtautomatik, sodass wir erstmal ohne Beleuchtung in die Dämmerung gefahren sind...

Mango Hotel, TampereMango Hotel, TampereHotel gefunden und eingecheckt – nettes Zimmer, bisschen klein zwar aber bisher sehr schön ruhig. Einzig das Internet nervt, zuckelt es doch meist bei 500 B/s herum, falls man überhaupt reinkommt :-( Schlecht für eine Tourenplanung. Wir könnten noch etwas zu Essen vertragen.

Das angeschlossene Restaurant hat leider nur bis 21 Uhr geöffnet, also schließt sofort. Ich meinte, auf der Karte in der Nähe noch eine Pizzeria gesehen zu haben. Diese entpuppt sich jedoch eher als Kneipe mit zwar leckerem Bier (zum stolzen Preis, wo wir für diese zwei Bier zuhause einen Kasten Benediktiner bekommen hätten) aber nur sehr kleiner Speise- oder besser Burger-Karte. Wir nehmen statt dessen Chips vom Supermarkt nebenan mit und finden dort auch eine Dose mit Knoblauchbrot! Das macht zwar nicht satt aber durstig...

 

 

 

Sonntag, 6.10.

Als wir aufwachen, scheint die Sonne – völlig unerwartet nach den bisherigen Wettervorhersagen! Zunächst zum kleinen Frühstück im Untergeschoss.

Nebenhallen in TampereNebenhallen in TampereDann beschließen wir zur Eishalle von Ilves und Tappara Tampere zu fahren, falls hier jetzt am Sonntag Vormittag vielleicht ein Kinderspiel stattfindet. Auf dem Parkplatz angekommen stellen wir fest, dass die große Halle der beiden Erstligisten gleich zwei Nebenhallen hat – paradiesisch! In einer der beiden Hallen findet auch gerade ein Spiel statt, ist schon lustig anzuschauen, das Spiel der fast Allerkleinsten! Anschließend wollen wir das aktuell schöne Wetter ausnutzen und suchen den Aussichtsturm Pyynikki. Diesen finden wir zwar nicht, wohl aber Pyynikki, das sich als waldreiches Gebiet direkt an einem der Seen im Südwesten der Stadt entpuppt. Es gibt Parkplätze en masse und Spazierwege, auch runter zu Strand und See.

So genehmigen wir uns erstmal Erholungszeit mit guter Wald- und "Seeluft". Und wider Erwarten ist hier noch schön buntes Laub an den Bäumen. Was uns überrascht (weil zuhause nicht mehr gewöhnt) sind die Düsenjäger, die mehrfach über das Gelände donnern.

Danach haben wir keine Lust mehr auf Stadt, zumal hier viele Baustellen sind, Einbahnstraßen, die nicht auf dem Touristenplan stehen, Umleitungen – und vor allem auch am Sonntag teuer zu bezahlende Parkplätze. Daher fliegen wir auf dem Weg zurück zum Hotel noch in einen großen Supermarkt ein, um uns mit Getränken zu versorgen – wir haben ja nicht einmal Wasser bei uns für die Tagestouren. Und dort fällt uns glatt die Kinnlade runter: auch der Finne nimmt Pfand auf Einwegdosen und -flaschen, 40 ct gar auf die 1,5 l Colaflasche! Dann ist es Zeit, nach Nokia zu fahren, einem kleineren Nachbarort westlich von Tampere. Das Handynavy will allerdings partout nicht die Strecke fahren, die Detlef fährt. Aber ich verbiete der Tante kurzerhand den Mund, und wir kommen gut an der kleinen Halle an.

Drittligaspiel in NokiaDrittligaspiel in NokiaUi – auch hier gibt es eine offenbar neu angebaute Nebenhalle! Die haben's gut, die Finnen! In der eigentlichen Halle gibt es jetzt das Drittliga Spiel Pyry Nokia gegen Titaanit Kotka (Suomi Sarja). Die Halle, in die ca. 1000 Zuschauer gehen sollen, ist recht gut gefüllt, und die Gastgeber siegen mit 4:2. Wir fahren noch in den Ort und finden ein Restaurant der Peppers-Kette. Lecker: die Hähnchenbrust mit gebackenem Ziegenkäse! Fand ich zumindet, Detlef stört hieran die Ziege... Da im Hotel das Internet noch immer nur sehr schwach und schwankend ist, beginne ich heute endlich das Reisetagebuch...

 

Montag, 7.10.

Schade – heute gibt es wohl kaum Sonne, und die Regenschirme werden besser auch eingepackt, denn wir wollen heute zu Fuß die Stadt erkunden. Zunächst geht es zur orthodoxen Kirche auf der anderen Seite der Bahnlinie. Leider wieder einmal nur Außenaufnahmen, da geschlossen. Wenig später erreichen wir die alten Fabrikgebäude aus Backstein – und befinden uns direkt am Pyynikin Brewhouse! Das wollten wir allerdings erst später besuchen. So schauen wir uns den Fluss Tammerkoski und seine "Stromschnellen" an, wobei letztere Bezeichnung in unseren Augen doch ziemlich übertrieben ist.

Markthalle TampereMarkthalle TampereWeiter geht es über diesen Fluss und zum Hauptplatz, wo man aber vor lauter Baustellen (hier soll bis zur WM 2022 eine Straßenbahn fahren) und auch Marktbuden kaum etwas von den angeblich schönen Häusern sieht, die den Platz säumen. Außerdem öffnet gerade jetzt der Himmel die Schleusen, dass wir trotz Schirm lieber in die Markthalle (von 1901) flüchten. Hier gibt es fast ausschließlich Lebensmittel und vor allem Cafés und Imbißstände mit sehr schmalen Tischchen, die aber bereits jetzt gegen 11 Uhr gut besucht sind. Aber warm ist es, dass es uns doch bald wieder auf die Straße treibt. Weiter geht es durch die Stadt, immer wieder müssen wir den Schirm öffnen, Fotos lohnen daher fast gar nicht.

Schließlich die Unternehmersvilla, der Finlayson-Palast von 1899, der auch nur von außen zu betrachten ist. Wir beschließen, wieder auf die andere Seite des Flusses und dort – dem Wetter angemessen – ins Museum zu gehen. In den Vapriikki Hallen befinden sich mehrere Museen, auch ein Eishockey Museum, die aber leider alle montags geschlossen haben, ebenso wie der Museumsshop. Und noch immer keine Ansichtskarte gesehen! Aber laufen wollen wir jetzt auch nicht mehr, also geht's zurück über eine der Brücken. Wir suchen das Brauereirestaurant Plevna, das sich auch im Gelände der ehemaligen Baumwollfabrik Finlays befindet. Da hier gerade Oktoberfest ist, ist alles blau-weiß geschmückt, und aus den Lautsprechern dudeln.... deutsche Schlager (und nicht die besten). Da wir heute nicht mehr mit dem Auto fahren müssen, darf es auch zu früher Nachmittagsstunde bereits ein hier gebrautes Bier sein. Ich probiere dazu eine typische warme Blutwurst, während Detlef sich ein Knoblauchbrot bestellt. Okay, es hieß auf der englischen Karte "Brot mit Knoblauchbutter". Wenn jetzt noch Knoblauch in der Butter gewesen wäre.... Zwischendurch lugte mal kurz die Sonne raus, die aber schon wieder versteckt war, als wir die Schlager hinter uns lassen.

Der Dom in TampereDer Dom in TampereOkay, dann probieren wir, ob denn wenigstens der Dom geöffnet ist, der als die schönste Kirche Finnlands gilt. Dom ist offen, und Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Der Dom gilt als die schönste Kirche FinnlandsDer Dom gilt als die schönste Kirche FinnlandsWir besuchen noch den Bahnhof, der nicht viel hermacht. Dort sehen wir in einem Shop auch Ansichtskarten, die mir aber zu teuer sind, ich Geizhals. Also ab in einen Konsumtempel, von denen es hier einige gibt. Aber nirgends sind Ansichtskarten zu finden. Aber immerhin gibt es Sitzmöglichkeiten für die müden Pflastertreter. Wir überlegen, was wir heute noch machen wollen, wann wir wo essen gehen, ehe wir uns auf den Rückweg zum Hotel machen, was immerhin gut 30 Min. Fußweg sind. Die angestrebte andere Brauerei oder ins Steakhouse? Ich suche mir von beiden im Internet die Speisekarte – die in beiden Fällen enttäuschend ist. Außerdem öffenen die angestrebten Restaurants erst in einer bzw. zwei Stunden. Am liebsten gingen wir ja ins Hotel und legten die Beine hoch... Aber da war doch was! Neben unserem Hotel ist doch das "Coriander", das mit unserem Hotel zusammenarbeitet. Ja, das nehmen wir dann heute, also indisch... Und es hat sich gelohnt, wenn auch das Bier nicht aus dem Hahn, nicht aus der Flasche sondern aus der Dose kam. Aber immerhin war es kalt, sodass man uns keine Eiswürfel dazu anbieten musste wie vor ein paar Jahren in Riga beim Inder! Nach dem Essen fallen wir ins Zimmer, bearbeiten die paar Fotos von heute, schreiben den Bericht weiter, planen den Weg für morgen, packen den Koffer und fallen totmüde früh ins Bett.

 

Dienstag, 8.10.

Holzhäuser bei NokiaHolzhäuser bei NokiaHeute gab es beim Frühstück wieder nur 1 Tasse Kaffee für jeden von uns, danach fehlte der Maschine wahrscheinlich wieder Wasser, aber schon gestern hatte die Mitarbeiterin das nicht hinbekommen.... Nun denn, heute verlassen wir das Hotel und Tampere. Wir nehmen einen großzügigen Weg zwischen den vielen Seen hindurch, denn unsere nächste Station Hämeenlinna liegt über die Autobahn nur ca. 80 km entfernt.

 

Zunächst fahren wir nochmals Richtung Nokia, um dort eine Siedlung mit kleinen bunten Holzhäusern zu fotografieren. Unterwegs geht es durch viel Wald, schöner Mischwald mit kerzengeraden Bäumen, viele Birken mit tadellos weißem Stamm, und alles Laub in den herrlichsten Farben – zumindest wenn dann die Sonne schiene.

Nach einigen Umwegen erreichen wir Hämeenlinna. Und dann erwartet uns eine Baustelle – genau auf der Straße, die zu unserer Unterkunft führen sollte! Also die nächste rein und die Adresse von der anderen Seite anfahren. Geht auch nicht... Wat freuen wir uns! Gut dass wir die Sachen für diese eine Übernachtung im Rucksack verstaut haben und den Koffer sowieso im Auto lassen wollten. Also einen Parkplatz gesucht und zu Fuß durch die aufgerissene Strasse den Hostel-Eingang gesucht. Das Schild ist natürlich nur von der anderen Seite zu sehen, und der Eingang sieht auch eher nach Baustelle aus. Nach Telefonat wird uns geöffnet. Wir werden zum Zimmer geführt und bekommen unseren Schlüssel. Naja – sehr aufgeräumt wirkt das hier nicht.

 

Aber das Zimmer ist okay. Nur – von "Gästeküche" ist hier nichts zu sehen. Und die "Kaffee- und Teezubereitungsmöglichkeit" ist wörtlich zu nehmen: es gibt den Wasserkocher, die Kaffeemaschine und Kaffee, aber keinen Becher. Von Zucker und Milch / Kaffeeweißer ganz zu schweigen, oder Löffel zum Abmessen oder Umrühren. Aber Hauptsache ein Bügeleisen..... Dafür aber sind wir schnell beim McDonalds oder Supermarkt (pfandpflichtiges Leergut!), und auch zur Halle läuft man viell. 25 Min. Alles gut. An der Halle klappt es auch mit dem Zugang, wir bekommen unsere Plätze gezeigt. Der Presse-Arbeitsraum ist allerdings sehr klein...

HPK - Rungsted im CHL-WettbewerbHPK - Rungsted im CHL-WettbewerbAls wir dann auf der Tribüne sitzen, erleben wir eine Überraschung: Franz Fritzmeier (Ex DEL-Trainer) begrüßt uns! Nicht dass er uns sonst nicht grüßt ;-) aber ihn hätten wir hier nicht erwartet bzw. haben wir überhaupt nicht damit gerechnet, jetzt und hier einen uns Bekannten aus Deutschland anzutreffen! Das Spiel selbst ist nicht wirklich berauschend, geht es doch für beide Teams um nichts mehr bei diesem internationalen Wettbewerb Champions Hockey League. Die Fans supporten hauptsächlich durch Klatschen. Oder sie sind still. Teilweise kann man in diesem CHL-Spiel gegen Rungsted (DEN) die Anweisungen und "Unterhaltungen" der Spieler untereinander auf dem Eis hören! Hämeenlinna gewinnt dieses - für den Wettbewerb unwichtige - Spiel mit 2:0. Gute 25 Min. Fußweg – und es ist ziemlich kalt geworden, Temperaturen um den Gefrierpunkt, sodass wir unsere Mützen rausholen. Geschlafen haben wir einigermaßen und sind froh, dass wir in diesem Schuppen doch nur eine Nacht haben...

 

Mittwoch, 9.10.

unser braver Mattiunser braver MattiDie Gemeinschaftsküche hab ich mir im Weggehen angeschaut: Berge von ungespültem Geschirr, nicht eine saubere Tasse im Schrank.... Wir suchen noch den "Herbergsvater", eine Etage tiefer steht eine Zimmertür offen – und mitten in einer fürchterlichen Unordnung taucht der Gesuchte auf, nimmt unseren Schlüssel entgegen, ehe wir zu unserem Matti fliehen. Zunächst zum McD, um ein Frühstück einzuwerfen. Unser heutiges Ziel heißt Lahti. Da das ja auch nicht so wirklich weit von Hämeenlinna entfernt ist, besuchen wir in Hämeenlinna zunächst die dortige Burg Hämeen Linna, die – man wird es schon vermuten - dem Ort den Namen gab.

Hämeen Linna im NebelHämeen Linna im NebelLeider ist dichter Nebel, dass wir das Wasser, an dem die Burg liegt, so überhaupt nicht sehen können. Die Burg wird zwar gerade restauriert, dass nicht alle Zimmer zugänglich sind, aber ist schon ein interessantes Gebäude. Das benachbarte Militärmuseum müssen wir uns hingegen nicht antun, das ist nicht so wirklich unser Interessensgebiet – von der Burg aus sieht man eh schon genug Militärschrott auf dem Grundstück nebenan rumliegen... Als wir losfahren, hat der Nebel sich etwas gehoben. Unterwegs wollten wir noch bei interessanten Wegweisern einen Abstecher machen; so folgen wir einem Hinweis auf eine vermeintlich orthodoxe Kirche. Das entpuppt sich leider als irgendwas, einen Friedhof sehen wir, und die "Kirche" ist offenbar ein Gemeindesaal, also alles nicht wirklich sehenswert. In Lahti wollen wir uns ein weiters CHL-Spiel angucken, als Unterkunft haben wir uns etwas außerhalt das "Jokelan Kartano", ein ehemaliges Herrenhaus in Hämeenkoski ausgesucht.

das Jokelan Kartanodas Jokelan KartanoWir finden unsere Unterkunft, die ca. 30 Min. vor Lahti liegt, und werden direkt sehr freundlich vom Besitzer Joachim empfangen. Auf Deutsch, denn wie sich herausstellt, ist er aus Bremen!

Unser Zimmer hat einen eigenen Eingang und liegt quasi im Anbau, ist schön geräumig. Wir richten uns ein, dann fahren wir nach Lahti, um zunächst etwas von der Stadt zu sehen. Okay, nicht die Stadt (die sah bei google nicht wirklich sehenswert aus), aber zum Wasser wollen wir und auch die Sibelius-Halle ansehen.

die olymischen Schanzen - 3 von ges. 9 unterschiedlicher Größe im Komplexdie olymischen Schanzen - 3 von ges. 9 unterschiedlicher Größe im Komplex

 

Zunächst aber suchen wir die Eishalle und die benachbarten Skisprungschanzen – schon beeindruckend! Und ein paar Minuten weiter gibt es mit der Sol-Areena einen weiteren Eishallen-Komplex: hier hat man gleich 3 Eisflächen unter einem Dach! Und 12 Kabinen. Auch hier liegen die Straßenschuhe vor der Kabine auf einem Haufen...

Die Sibeliushalle ist an ein altes Backsteingebäude angebaut
Die Sibeliushalle ist an ein altes Backsteingebäude angebaut Die Sibeliushalle (Konzerthalle) ist recht imposant und architektonisch schön an ein altes Backsteingebäude angegliedert.

an der Sibeliushalle in Lahtian der Sibeliushalle in LahtiMan kann auch noch auf einen kleinen Yachthafen blicken – im Sommer muss das hier richtig schön sein! Zum Essengehen war allerdings keine Zeit mehr, sodass wir nur einen Imbiß in der Halle einnahmen.

 

 

in der ISKU Areenain der ISKU Areena

Die Lahti Pelicans spielten gegen Yunost Minsk, und beide Teams konnten durch einen Sieg die Chancen auf die Play Offs wahren. Die Weißrussen waren allerdings weit abgeklärter als das Heimteam und gewannen am Ende verdient. Halbe Stunde Rückfahrt und müde ins Bett.